Hier der Wahlspot für die Nationalratswahlen 2011:
Und bitte schau dir doch auch die Kandidaten und die wichtigsten Punkte des Parteiprogramms an.
Hier der Wahlspot für die Nationalratswahlen 2011:
Und bitte schau dir doch auch die Kandidaten und die wichtigsten Punkte des Parteiprogramms an.
Eine alte Frau nahm sich einen Plastiksack für ihre Einkäufe, und die Kassierin warf ihr vor, nicht ökologisch zu handeln. Die Kassierin sagte zu der Frau, dass die Generation der alten Dame den Umweltschutz überhaupt nicht verstünde; dass es ausschliesslich die Jungen seien, die für die alte Generation bezahlen müssten, welche die ganzen natürlichen Ressourcen verschwendet habe! Die alte Frau entschuldigte sich und erklärte: «Es tut mir leid, wir hatten damals, zu meiner Zeit, keine ökologische Bewegung.» Als sie den Laden verliess, mit unbehaglicher Mine, setzte die Kassierin, eisig, hinzu: “Es sind Leute wie Sie, die auf unsere Kosten die ganzen Ressourcen ruiniert haben. Ist doch wahr, ihr habt damals überhaupt keine Rücksicht genommen auf die Umwelt!”
Die alte Dame wandte ein, dass man damals die Milchflaschen und auch die Colaflaschen in den Laden zurückbrachte. Der Laden hat sie in die Fabrik zurückgeschickt, wo sie gewaschen, sterilisiert, und erneut abgefüllt wurden; man benutzte dieselbe Flasche mehrere Male. Und sie fügte hinzu: Damals, zu meiner Zeit, hat man die Flaschen ganz reell rezykliert, aber man kannte keinen Umweltschutz.
Frage eines Kunden von mir:
Guten Tag Herr Heiniger
Ich möchte ein Bild aus meiner Webseite löschen. Dieses Bild ist gelöscht auf der Homepage und in der Mediathek meines CMS. Es taucht aber immer noch auf, wenn ich in der Google Bildersuche danach suche. Können Sie mir helfen, wie ich dieses Bild für immer und ewig los werde?
Herzlichen Dank im Voraus und sonnige Grüsse
Meine Antwort darauf:
Wie ich auf Nachfrage von Ihrem Chef hörte, bekamen Sie Post von einem Anwalt, der als Vertreter des Urhebers des betreffenden Bildes Unterlassung und Schadenersatz fordert. Sie hatten das besagte Bild von einer anderen Webseite heruntergeladen und auf der Webseite Ihres Arbeitgebers verwendet.
Ich weiss nicht, ob Ihnen das bekannt ist: Das Urheberrecht gibt dem Urheber künstlerischer Werke weitgehende Freiheit in die Hand, über die Verwendung seiner Werke frei zu verfügen. Er darf für jeden Einsatz Lizenzgebühren verlangen. Wie lösche ich ein Bild aus Google? — vom Umgang mit dem Urheberrecht weiterlesen
Manchmal frage ich mich schon, wie weit Politiker und Wirtschaftsführer von der Realität der Bevölkerung entfernt sind. Da wundert man sich doch landauf, landab darüber, wie die Schweizer Bevölkerung mit einer Dreiviertelmehrheit die Logik über Bord werfen konnte und verantwortungslos zukünfitgen Pensionierten Geld zuspricht, das diese gar nicht selber erspart haben.
Nun ja, wie soll ich sagen: Die Bevölkerung hat in den letzten Jahren anschaulich gelernt:
So ist heutzutage klar: Ich (und viele andere Leute auch) fühlen sich von der Politik nicht vertreten. Ebenfalls ist Ethik und Moral offensichtlich ein Fremdwort geworden für alle diejenigen, die sie sich eigentlich leisten könnten. Warum wird von mir Vernunft, Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit erwartet, wo mir doch von dutzenden von Vorbildern in Politik und Wirtschaft die Hemmungslosigkeit vorgemacht wird? Warum wird von mir (und anderen kleinen Bürgern) Solidarität erwartet, wo es doch immer offensichtlicher ist, dass nur der Eigennutz zählt? Dass alle anderen nur verarscht werden, wo es nur geht?
Na bitte!
Immer mehr fällt auf, dass unsere Strassen, aber auch das SBB-Netz, überlastet sind. Die Rezepte, die die Politiker, insbesondere die Linken, anbieten, wollen alle nicht so richtig gefallen:
Der Punkt ist doch der: Jahrzehntelang wurde uns von den Wirtschaftsführern und den Politikern eingehämmert, dass wir flexibler sein müssen und auch Arbeitsstellen annehmen sollen, die etwas weiter weg sind. Wir sollen bereit sein zu pendeln. Ein Arbeitsweg von bis zu zwei Stunden hin und zwei Stunden zurück soll ja gemäss Arbeitsamt akzeptabel sein. Aber genau das ist doch die Ursache des drohenden Verkehrskollapses. Liebe Politiker, liebe Wirtschaftsführer: Die Situation auf unseren Strassen und in unseren Zügen ist das Resultat dieser jahrzehntelangen Politik. Jetzt habt ihr den Salat! Die Bevölkerung hat es inzwischen begriffen. Und pendelt immer weiter an den Arbeitsplatz. Und jetzt wird sie dafür bestraft, indem sie auf der Fahrt im Zug stehen, oder im Auto zusätzliche Steuern bezahlen oder im Stau warten soll.
Die Lösung des Verkehrsproblems könnte doch auch ganz einfach sein:
Deshalb habe ich das von Kire entwickelte Eselsohr zur Abstimmung in meinen Blog eingebaut. Seine Argumentation ist fundiert. NEIN am 17.5.2009 zum Biometriezwang für Schweizer Pässe und IDs weiterlesen
Ich bin ja sonst nicht so der politische Typ. Aber kürzlich hat mich jemand auf eine Kampagne aufmerksam gemacht: Bei gemeinsamgegenarmut.ch handelt es sich um den schweizer Ableger einer internationalen Kampagne, die von der UNO unter dem Namen “Milleniumskampagne” gefördert wird. Die passende deutsche Homepage ist hier. Eine weitere Homepage über die Milleniumskampagne ist hier. Diese acht Ziele halte ich für sinnvoll und wichtig, selbst wenn man über einzelne Dinge diskutieren kann. Beispielsweise werde ich das Gefühl nicht los, dass Entwicklungshilfe in vielen Ländern wenig bringt, ausser dass sie die Taschen der korrupten Regierungsbeamten oder von mafiösen Organisationen füllt. Nichtsdestotrotz soll man es wohl immer wieder versuchen, weil die Ungerechtigkeit und Chancenungleichheit auf dieser Erde halt nach wie vor frappant ist.
Immerhin ist ein kleiner Lichtblick, dass durch die gerade eben abgeschlossenen Wahlen in den USA die schlimmsten Republikaner an Macht verloren haben und die Demokraten wieder eine Gelegenheit erhalten, zu Beweisen, dass es auch anders geht.
Ich empfehle, mitzumachen bei gemeinsamgegenarmut.ch und die Ziele zu unterstützen.
Finanzkrise? Ja, natürlich gibt es sie. Aber ich selber habe dazu nichts zu sagen, weil ich von Finanzen nichts verstehe. Ich habe auch kein signifikantes Vermögen, das ich an der Börse oder sonstwo verzocken könnte. Die einzigen Aktien, die ich besitze, sind diejenigen, die ich von der UBS (als damaliger Mitarbeiter einer UBS-Tochterunternehmung) vor etwa 10 Jahren günstig bekommen habe. Sie sind nach einem netten Höhenflug wieder so viel Wert, wie ich vor 10 Jahren dafür bezahlt habe. Wenns hoch kommt. Deshalb: Fragt mich nicht, was ich über die Finanzkrise denke oder welche Möglichkeiten es gibt zur Lösung. Ich denke nichts dazu, ich habe keine Meinung, ich bin bisher kaum betroffen gewesen. Vielleicht führt es zu einer weltweiten Rezession und vielleicht verliere ich deswegen irgendwann meine Stelle. Wenn es soweit ist, ist es schlimm genug, und dann werde ich mich halt um einen neuen Job bemühen. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Ausser vielleicht dass vermutlich diejenigen Leute am meisten Geld verloren haben, die auch am meisten gezockt haben.
Andere haben mehr zu sagen. Und das sogar auf humorvolle Weise. Irgendwo bin ich auf dieses Video hier gestossen, das ich jedem empfehle. Kabarettist Butzko versteht scheints nicht viel von Finanzen. So glaubte er, dass der Einlagensicherungsfonds ein Subventionsprogramm für orthopädisches Schuhwerk sei, bis er sich dann etwas eingehender mit der Kreditkrise beschäftigte und schwuppsdibups wurde eine Kabarett-Einlage draus. (den Hinweis auf dieses Video habe ich auf diesem Blog gefunden).