Projekt Lavalampe, Teil 3 — mk2

Kür­zlich ist mir beim Sur­fen im Inter­net eine Wer­bung für dieses Objekt vor den Mauszeiger gelaufen. Es han­delt sich um ein Gad­get namens Blink(1), das in einen USB-Port gesteckt wer­den kann, und das zwei far­bige LEDs hat, eine oben, eine unten, die mit ein­er Com­put­er­soft­ware in beliebi­gen Far­bkom­bi­na­tio­nen anges­teuert wer­den kön­nen. Das Gad­get kostet um die 40 Franken und ver­fügt über ziem­lich aus­gereifte Soft­ware, mit der sich ziem­lich viel anfan­gen lässt. Beispiel­sweise kann man es per IFTTT (If-This-Then-That) ‑Rezepte ans­teuern, oder man ruft URLs, Dateien oder Skripte auf, um die Far­bkom­bi­na­tio­nen zu bes­tim­men, über­prüft die Mail­box auf eine gewisse Anzahl ungle­sen­er Mails oder ob Mails eines bes­timmten Absenders ein­trudeln oder welche mit bes­timmten Betr­e­f­fzeilen. Man kann aber auch bei niedrigem Bat­ter­i­e­s­tand war­nen, bei zu hoher CPU- oder Hauptspeicherbelastung.

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Projekt Lavalampe, Teil 2 — Firmware

In Teil 1 habe ich die Hard­ware meines Pro­jek­tes ein­er fern­s­teuer­baren Lavalampe beschrieben. In diesem zweit­en Teil will ich etwas auf die notwendi­ge Firmware einge­hen, also das Pro­gramm, das notwendig ist, um dem Picaxe Micro­con­troller die gewün­schte Funk­tion­al­ität beizubringen.

Es gibt dabei zwei The­menkreise im Auge zu behalten:

  1. Von der seriellen Schnittstelle müssen die Soll­grössen gele­sen wer­den, also die gewün­scht­en Farbin­ten­sitäten der drei Grund­far­ben Grün, Rot und Blau.
  2. Diese Soll­grössen müssen in Licht des gewün­scht­en Farbtons und der gewüscht­en Inten­sität umge­set­zt wer­den. Sprich, die LEDs müssen zum Leucht­en gebracht werden.

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Projekt Lavalampe, Teil 1 — Hardware

Ich wollte mal wieder etwas mit Elek­tron­ik basteln und über­legte, eine Lampe zu bauen, die in ver­schiede­nen Far­ben leuchtet und die von einem Com­put­er pro­gram­miert wer­den kann. Meine Idee ist, das Ding an den Com­put­er anzuschliessen und den Com­put­er dann ver­schiedene Zustände durch unter­schiedliche Far­ben anzeigen zu lassen. Beispiel­sweise soll ein laufend­er Pro­gramm­build während des Com­pilierens und Testens blau blinken, und nach Abschluss des Build­vor­ganges soll die Lampe grün leucht­en, wenn alles funk­tion­iert hat, und rot leucht­en, wenn es Prob­leme gab.

Ich habe die neben­ste­hende Lavalampe gefun­den, die mit ein­er far­bigen LED aus­gerüstet ist, die von sich aus andauernd die Farbe ändert, und die mit einem USB-Anschlussk­a­bel verse­hen ist, über das sie Strom von einem Com­put­er erhält.

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Öl auf der Europabrücke

1404416817046Kür­zlich wurde ich zum Verur­sach­er ein­er Ölspur auf der Europabrücke in Zürich. Das ist die grosse Brücke über das Lim­mat­tal zwis­chen Alt­stet­ten und Höngg, die west­lich­ste der drei grossen, eisen­bah­nüber­queren­den Brück­en im Lim­mat­tal. Lies hier die Geschichte dazu.

Unsere Chefas­sis­tentin fragte im Som­mer mal in der Belegschaft rum, ob jemand Inter­esse hätte an erstk­las­sigem Olivenöl. Ein ehe­ma­liger Mitar­beit­er sei jet­zt Oliven­bauer in Griechen­land und lief­ere gerne von seinem besten Öl an die früheren Kol­le­gen. Die Idee gefiel mir, und ich bestellt fünf Liter davon. Dieses wurde ein paar Wochen später in einem Kar­ton, der einen Plas­tik­sack gefüllt mit dem Öl enthielt, geliefert. Das Geld hat­te ich grade nicht dabei, die 80 Franken wollte ich in der darauf­fol­gen­den Woche bezahlen.

In diesem Som­mer bin ich fast immer mit dem Velo zur Arbeit gefahren. Bei schlechtem Wet­ter auch mal mit dem Bus. An diesem Tag war aber schönes Wet­ter, und so schnallte ich nach getan­er Arbeit den Olivenölka­r­ton auf dem Gepäck­träger meines Velos fest. Das ging ganz gut, der Kar­ton hat­te eine gute Grösse und die Gepäck­trägerk­lappe drück­te ziem­lich gut gegen den Kar­ton und hielt ihn gut fest, so dass ich mir keine Sor­gen machte, dass das Ding herun­ter­fall­en kön­nte. Also machte ich mich guter Dinge auf den Weg.

Mein Heimweg führt mich von Alt­stet­ten über die Europabrücke hinüber nach Höngg. Die Europabrücke ist gut für Autos, Velos und Fuss­gänger vor­bere­it­et, sie ver­fügt näm­lich jew­eils aussen über eine gute Rad-und-Fuss­gänger­spur, die bre­it genug ist, sodass es keine Prob­leme gibt. Kurz vor der Mitte der Brücke gibt es zwei Ab- und Auf­fahrten. Da geht der Rad­weg kurz die paar Zen­time­ter runter auf Fahrbahn­höhe und dahin­ter wieder hoch auf Trot­toirhöhe. Bei der zweit­en Auf­fahrt passierte es.

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Mein Vater verstorben

Gestern Mon­tag mor­gen ist mein Vater gestor­ben. Er wäre im April 90 gewor­den, aber kon­nte das nicht mehr erleben. Nach glück­licher­weise nur kurz­er Lei­den­szeit in einem Spi­tal und anschliessen­dem Pflege­heimaufen­thalt wegen Demenz und kör­per­lich­er Gebrechen ist er im Pflege­heim dahinge­gan­gen. Möge er in Frieden ruhen.

Velotour an den Neuenburgersee und nach Fribourg

Let­zte Woche habe ich mir mal wieder eine Extrav­a­ganz erlaubt: Eine spon­tane Velo­tour ohne klares Ziel, nur west­wärts. Am Mittwoch, dem 15. August bin ich los­ge­fahren, mor­gens um ca. 8:30 Uhr. Mein Ziel war in erster Lin­ie, meine Kraft zu testen. Her­aus­gekom­men ist eine Fahrt via Lim­mat zur Aare und der Aare ent­lang ins See­land. Dort habe ich den Biel­er- und den Neuen­burg­ersee genossen und habe die Fahrt am Fre­itag mit einem Abstech­er nach Fri­bourg abgeschlossen.

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Le Tour des Trams

Heute habe ich mir ein beson­deres kleines Aben­teuer geleis­tet. Gestern Abend um 18:35 hat­te ich mir eine ZVV-Tageskarte der Zone 10 gekauft, um mit Fre­un­den ein Bierchen zwitsch­ern zu gehen. Da dieses Bil­lett einem erlaubt, während 24 Stun­den jedes beliebige öffentliche Verkehrsmit­tel in der Stadt Zürich zu benutzen, beschloss ich, heute alle Tram­lin­ien auf Stadt­ge­bi­et (also inner­halb der Zone 10) min­destens ein­mal von End­hal­testelle zu End­hal­testelle zu befahren.
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Neue Dekoration der Wohnung fällig?

Ich glaube, ich muss mal wieder was für die Ver­schönerung mein­er Woh­nung tun. Schon länger ist in diesem Bere­ich nichts wesentlich­es mehr passiert. Beson­ders mein altes Sofa ist so abgeschossen, das Bettgestell knar­rt. Das Wohnz­im­mer ist ein­tönig. Was soll man tun? Naja, klar, als alter Com­put­er­f­reak geht man zuerst mal ins Inter­net und schaut sich um.

Ich habe diverse Wohnac­ces­soires bei heine gefun­den. Ich bin mir zwar noch nicht ganz schlüs­sig, wie gut diese Dinge zu mein­er Woh­nung passen. Nun, meine Woh­nung ist einiger­massen nüchtern ein­gerichtet, von daher passt es. Einen Schirm­stän­der habe ich noch keinen. Da ich Katzen liebe, kön­nten mich auch die Zugluft­stop­per mit Katzen­su­jet inter­essieren. Die sind nüt­zlich, wenn ich die Balkon­türe zum Lüften eine Weile öff­nen will. Auch die Windlichter wür­den sich hüb­sch machen auf dem Fen­ster­sims, wenn ich mal einen Som­mer­abend auf dem Balkon geniessen will.

Den Raumteil­er finde ich jet­zt weniger nüt­zlich, meine Räume sind bere­its klein genug, sodass ich sie nicht weit­er verklein­ern möchte. Auch bei den Stövchen bin ich mir nicht schlüs­sig. Ein­er­seits sind sie zwar dur­chaus hüb­sch anzuschauen, aber ander­er­seits sind sie mir schon zu verzwirbelt. Der Roll­con­tain­er wäre vielle­icht fürs Büro inter­es­sant, aber die beste­hende Büroein­rich­ti­gung mit Naturzholz­maserung passt da nicht so richtig dazu.

Naja, ich lass mich mal noch ein wenig inspiri­eren, in wel­che Rich­tung ich ge­hen will.

Ein vergeblicher Versuch, billiger zu telefonieren

Meine Frau Her­ta betreibt in Wet­tin­gen eine Prax­is für klas­sis­che Homöopathie. Dort hat Sie einen Swiss­com-Tele­fo­nan­schluss, und dort ste­ht auch ein Com­put­er zum Schreiben von Rech­nun­gen. Mit diesem Com­put­er möchte sie auch gerne gele­gentlich ins Inter­net, etwa zum Mailen. Da wir bei­de bere­its Zuhause einen Cable­com-Anschluss haben und damit sehr zufrieden sind, habe ich ihr einen solchen auch für die Prax­is emp­fohlen. Lei­der hat das zu etlichen Kalamitäten geführt.

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