Jetzt sind wir auf einem Zürcher Bauernhof und pflücken Himbeeren. Ich wusste gar nicht, dass es neuerdings gelbe Himbeeren gibt. Die sind noch süsser als die roten.



Kürzlich ist mir beim Surfen im Internet eine Werbung für dieses Objekt vor den Mauszeiger gelaufen. Es handelt sich um ein Gadget namens Blink(1), das in einen USB-Port gesteckt werden kann, und das zwei farbige LEDs hat, eine oben, eine unten, die mit einer Computersoftware in beliebigen Farbkombinationen angesteuert werden können. Das Gadget kostet um die 40 Franken und verfügt über ziemlich ausgereifte Software, mit der sich ziemlich viel anfangen lässt. Beispielsweise kann man es per IFTTT (If-This-Then-That) ‑Rezepte ansteuern, oder man ruft URLs, Dateien oder Skripte auf, um die Farbkombinationen zu bestimmen, überprüft die Mailbox auf eine gewisse Anzahl unglesener Mails oder ob Mails eines bestimmten Absenders eintrudeln oder welche mit bestimmten Betreffzeilen. Man kann aber auch bei niedrigem Batteriestand warnen, bei zu hoher CPU- oder Hauptspeicherbelastung.
In Teil 1 habe ich die Hardware meines Projektes einer fernsteuerbaren Lavalampe beschrieben. In diesem zweiten Teil will ich etwas auf die notwendige Firmware eingehen, also das Programm, das notwendig ist, um dem Picaxe Microcontroller die gewünschte Funktionalität beizubringen.
Es gibt dabei zwei Themenkreise im Auge zu behalten:
Ich wollte mal wieder etwas mit Elektronik basteln und überlegte, eine Lampe zu bauen, die in verschiedenen Farben leuchtet und die von einem Computer programmiert werden kann. Meine Idee ist, das Ding an den Computer anzuschliessen und den Computer dann verschiedene Zustände durch unterschiedliche Farben anzeigen zu lassen. Beispielsweise soll ein laufender Programmbuild während des Compilierens und Testens blau blinken, und nach Abschluss des Buildvorganges soll die Lampe grün leuchten, wenn alles funktioniert hat, und rot leuchten, wenn es Probleme gab.
Ich habe die nebenstehende Lavalampe gefunden, die mit einer farbigen LED ausgerüstet ist, die von sich aus andauernd die Farbe ändert, und die mit einem USB-Anschlusskabel versehen ist, über das sie Strom von einem Computer erhält.
Kürzlich wurde ich zum Verursacher einer Ölspur auf der Europabrücke in Zürich. Das ist die grosse Brücke über das Limmattal zwischen Altstetten und Höngg, die westlichste der drei grossen, eisenbahnüberquerenden Brücken im Limmattal. Lies hier die Geschichte dazu.
Unsere Chefassistentin fragte im Sommer mal in der Belegschaft rum, ob jemand Interesse hätte an erstklassigem Olivenöl. Ein ehemaliger Mitarbeiter sei jetzt Olivenbauer in Griechenland und liefere gerne von seinem besten Öl an die früheren Kollegen. Die Idee gefiel mir, und ich bestellt fünf Liter davon. Dieses wurde ein paar Wochen später in einem Karton, der einen Plastiksack gefüllt mit dem Öl enthielt, geliefert. Das Geld hatte ich grade nicht dabei, die 80 Franken wollte ich in der darauffolgenden Woche bezahlen.
In diesem Sommer bin ich fast immer mit dem Velo zur Arbeit gefahren. Bei schlechtem Wetter auch mal mit dem Bus. An diesem Tag war aber schönes Wetter, und so schnallte ich nach getaner Arbeit den Olivenölkarton auf dem Gepäckträger meines Velos fest. Das ging ganz gut, der Karton hatte eine gute Grösse und die Gepäckträgerklappe drückte ziemlich gut gegen den Karton und hielt ihn gut fest, so dass ich mir keine Sorgen machte, dass das Ding herunterfallen könnte. Also machte ich mich guter Dinge auf den Weg.
Mein Heimweg führt mich von Altstetten über die Europabrücke hinüber nach Höngg. Die Europabrücke ist gut für Autos, Velos und Fussgänger vorbereitet, sie verfügt nämlich jeweils aussen über eine gute Rad-und-Fussgängerspur, die breit genug ist, sodass es keine Probleme gibt. Kurz vor der Mitte der Brücke gibt es zwei Ab- und Auffahrten. Da geht der Radweg kurz die paar Zentimeter runter auf Fahrbahnhöhe und dahinter wieder hoch auf Trottoirhöhe. Bei der zweiten Auffahrt passierte es.
Gestern Montag morgen ist mein Vater gestorben. Er wäre im April 90 geworden, aber konnte das nicht mehr erleben. Nach glücklicherweise nur kurzer Leidenszeit in einem Spital und anschliessendem Pflegeheimaufenthalt wegen Demenz und körperlicher Gebrechen ist er im Pflegeheim dahingegangen. Möge er in Frieden ruhen.
Letzte Woche habe ich mir mal wieder eine Extravaganz erlaubt: Eine spontane Velotour ohne klares Ziel, nur westwärts. Am Mittwoch, dem 15. August bin ich losgefahren, morgens um ca. 8:30 Uhr. Mein Ziel war in erster Linie, meine Kraft zu testen. Herausgekommen ist eine Fahrt via Limmat zur Aare und der Aare entlang ins Seeland. Dort habe ich den Bieler- und den Neuenburgersee genossen und habe die Fahrt am Freitag mit einem Abstecher nach Fribourg abgeschlossen.
Velotour an den Neuenburgersee und nach Fribourg weiterlesen
Heute habe ich mir ein besonderes kleines Abenteuer geleistet. Gestern Abend um 18:35 hatte ich mir eine ZVV-Tageskarte der Zone 10 gekauft, um mit Freunden ein Bierchen zwitschern zu gehen. Da dieses Billett einem erlaubt, während 24 Stunden jedes beliebige öffentliche Verkehrsmittel in der Stadt Zürich zu benutzen, beschloss ich, heute alle Tramlinien auf Stadtgebiet (also innerhalb der Zone 10) mindestens einmal von Endhaltestelle zu Endhaltestelle zu befahren.
Le Tour des Trams weiterlesen
Ich glaube, ich muss mal wieder was für die Verschönerung meiner Wohnung tun. Schon länger ist in diesem Bereich nichts wesentliches mehr passiert. Besonders mein altes Sofa ist so abgeschossen, das Bettgestell knarrt. Das Wohnzimmer ist eintönig. Was soll man tun? Naja, klar, als alter Computerfreak geht man zuerst mal ins Internet und schaut sich um.
Ich habe diverse Wohnaccessoires bei heine gefunden. Ich bin mir zwar noch nicht ganz schlüssig, wie gut diese Dinge zu meiner Wohnung passen. Nun, meine Wohnung ist einigermassen nüchtern eingerichtet, von daher passt es. Einen Schirmständer habe ich noch keinen. Da ich Katzen liebe, könnten mich auch die Zugluftstopper mit Katzensujet interessieren. Die sind nützlich, wenn ich die Balkontüre zum Lüften eine Weile öffnen will. Auch die Windlichter würden sich hübsch machen auf dem Fenstersims, wenn ich mal einen Sommerabend auf dem Balkon geniessen will.
Den Raumteiler finde ich jetzt weniger nützlich, meine Räume sind bereits klein genug, sodass ich sie nicht weiter verkleinern möchte. Auch bei den Stövchen bin ich mir nicht schlüssig. Einerseits sind sie zwar durchaus hübsch anzuschauen, aber andererseits sind sie mir schon zu verzwirbelt. Der Rollcontainer wäre vielleicht fürs Büro interessant, aber die bestehende Büroeinrichtigung mit Naturzholzmaserung passt da nicht so richtig dazu.
Naja, ich lass mich mal noch ein wenig inspirieren, in welche Richtung ich gehen will.
Meine Frau Herta betreibt in Wettingen eine Praxis für klassische Homöopathie. Dort hat Sie einen Swisscom-Telefonanschluss, und dort steht auch ein Computer zum Schreiben von Rechnungen. Mit diesem Computer möchte sie auch gerne gelegentlich ins Internet, etwa zum Mailen. Da wir beide bereits Zuhause einen Cablecom-Anschluss haben und damit sehr zufrieden sind, habe ich ihr einen solchen auch für die Praxis empfohlen. Leider hat das zu etlichen Kalamitäten geführt.
Ein vergeblicher Versuch, billiger zu telefonieren weiterlesen