Mehr Mann

Män­ner, die ein biss­chen älter wer­den, flücht­en sich in der Regel irgend­wann in alle möglichen, meist lächer­lichen Rollen: Der Marathon­läufer, der Sport­wa­gen­fahrer, der Golf­spiel­er, der Play­boy, der Kon­sumkri­tik­er, der all den Spass, den er in jün­geren Jahren hat­te, solange im Hirn wiederkäut, bis er sein Nicht­mehrvorhan­den­sein als befreiend empfind­et. Dazu ver­stärkt sich bei bere­its hüft­steifen Män­nern über 40 die Ten­denz, wie Stu­di­en im Bekan­ntenkreis zeigen, nur noch in sich selb­st hineinzuhören; das Desin­ter­esse der Welt und an anderen Men­schen regel­recht zu kul­tivieren. Die ihn umgebende Aura der Ver­här­tung ver­wech­selt der alternde Mann dann mit Viril­ität. Selb­st Frau und Kinder im Leben des altern­den Mannes schaf­fen es oft­mals nicht, das eine, grosse Prob­lem zu lösen: seine Unfähigkeit, sein Leben wirk­lich zu teilen, mit Worten zu teilen.

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Buchempfehlung: Liebe, Lust und Leben

Ich freue mich sehr, ankündi­gen zu dür­fen: Nach­dem mein guter Fre­und John Bel­lic­chi jet­zt unge­fähr 10 Jahre an seinem Buch geschrieben hat, ist es endlich fer­tig und erscheint in diesen Tagen beim Syn­er­gia-Ver­lag. Es kann beim Syn­tropia Spezial­buchver­sand bestellt wer­den. Es heisst Liebe, Lust und Leben und enthält viele sein­er Weisheit­en, die auch mir längst ans Herz gewach­sen sind. Seine The­men sind Män­ner und Frauen und Fra­gen des Geschlecht­es, Arche­typen, Väter und Söhne, Beziehun­gen und Sex­u­al­ität, aber auch leichtere Dinge wie Kochen.

John Bel­lic­chi ist unter anderem Sem­i­narleit­er des Män­ner­work­shops, an dem ich ihn simul­tanüber­set­ze von Englisch auf Deutsch (und Fra­gen aus dem Pub­likum zurück auf Englisch).

Für Männer die etwas riskieren

Eine besondere Form des Coachings

Dr. Urs DudleDieser Artikel erschien in leicht abgeän­dert­er Form unter dem Titel “Man­ag­er mit Charak­ter” in Alpha — der Kader­markt der Schweiz am 31. 5. 2003. Da der Autor ein Fre­und von mir ist und ich für den Män­ner­work­shop Simul­tanüber­set­zer bin, repro­duziere ich den Artikel gerne hier auf meinem Blog. Mit fre­undlich­er Genehmi­gung des Autors, Her­rn Urs Dudle.

Män­ner­work­shops und Sem­i­nare mit Män­nern ent­fal­ten nach­haltige Wirkung und das ger­ade auch im Hin­blick auf den Beruf. Durch ihren ungewöhn­lichen, direk­ten Approach stellen solche Work­shops eine spezielle und effiziente aber sehr per­sön­liche Form des Coach­ings dar. 

Neue Män­ner braucht das Land!” sang Ina Deter vor ein paar Jahren in ihrem Lied. In Zeit­en, wo das Ver­trauen in viele unser­er Wirtschaft­skapitäne erschüt­tert ist, wird dieser Gedanke gerne wieder aufgenom­men. Dieser etwas radikale Ruf mag in uns zwiespältige Gefüh­le her­vor­rufen. Tat­sache bleibt aber, daß das The­ma Mann viel ungenutztes Poten­tial in sich birgt.

In diesem Artikel wer­den die wichtig­sten Aspek­te der Män­ner­ar­beit aufge­zeichnet und ihre Beziehung zu wirtschaftlich rel­e­van­ten Werten und Fähigkeit­en dargestellt. Dieser Verbindung ste­hen lei­der oft­mals Vorurteile von bei­den Seit­en im Wege. Richtig aufge­baut kann Män­ner­ar­beit für sich alleine ste­hen oder einem tra­di­tionellen Coach­ing (von Führungskräf­ten) wesentliche Aspek­te beifü­gen, indem sie eine direk­te Verbindung zum männlichen Kern auf­baut. Anstatt sich in Zie­len, Analy­sen und Tech­nik zu ver­lieren ste­ht die Echtheit, die Authen­tiz­ität im Zen­trum. Damit wer­den brach liegende Energiequellen angezapft, per­sön­liche wie kollek­tive, wobei vor allem let­ztere in Fre­und­schaft und Gemein­schaft wurzeln. Erst aus der Echtheit entste­ht wirk­liche Klarheit, Vision und ein Verantwortungs­bewußtsein, als Chef, als Coach oder ein­fach als Vater. Für Män­ner die etwas riskieren weiterlesen

Ratschlag zu Eheproblemen

Nach län­ger­er Zeit der Inak­tiv­ität in diesem Bere­ich (siehe hier) hat sich mal wieder jemand gemeldet, der eine kleine Frage an den “Briefkas­tenonkel” Daniel gestellt hat. Ich veröf­fentliche hier gerne die Frage und meine Antwort dazu, lasse aber selb­stver­ständlich die Fragestel­lerin anonym bleiben.

sare hat am 11. 3. 2009 via Kontaktformular geschrieben:

hal­lo. mein mann und ich sind seit 6 jahren zusam­men und seit 2 jahren ver­heiratet. er hat für mich immer alles getan und war immer liebevoll, ich bin auch sehr liebevoll und habe viel für ihm getan nur ich bin sehr streng. let­ze zeit hat­ten wir finanzielle prob­lem und sehr viel stress und stre­it mit seine fam­i­lie. er ist vor 3 monat­en ein abend zu spät nach hause gekom­men was in die ganze 6 jahre nie vorgekom­men ist und als ich ter­ror gemacht habe hat er gesagt dass er mit mir nich mehr zusam­men sein möchte und dass er ein mäd­chen ken­nen­gel­ernt hat. ich habe 2 wochen lang ver­sucht ihn zurück zu gewin­nen aber es hat­te kein sinn er hat sich ständig mit ihr getrof­fen meine bilder von sein händy gelöscht u.s.w. nach 2 wochen bin ich von zu hause wegge­gan­gen und wollte paar tage später meine sachen abholen aber er hat den schloß gewech­selt und am gle­iche abend als ich weg war sie zu unsere gemein­same woh­nung gebracht und mit ihr geschlafen. ich habe mit polizei meine per­sön­liche sachen raus­ge­holt und bin für 3 wochen nach aus­land gefahren. er hat sich nie gemeldet und hat sich oft in ver­schiedene par­tys mit die neue gezeigt( sie hat­ten ein richtige beziehung, er hat soger sie seine fam­i­lie vorgestellt) und als ich zurück war hat er mir gesagt dass er mich sehen möchte und dann hat er ange­fan­gen zu weinen und hat gesagt dass er alles breut un mich zurück haben möchte und ich seine traum­frau bin. wir tre­f­fen uns fast jeden tag und er hat auch sofort mit ihr schluss gemacht aber ich weiss lei­der nicht was ich machen soll. ich liebe ihn zwar aber ich bin eine sehr strenge frau und habe immer die mei­n­ung gehabt dass man untreue män­ner nie eine 2. chance geben muss. hilf mir bitte. was soll ich jet­zt machen?

Und ich antwortete ihr am 13. 3. 2009:

Ratschlag zu Ehep­rob­le­men weiterlesen

Evolution vs. Kreationismus vs. Intelligentes Design — Widerspruch oder Ergänzung?

Mich erstaunt immer wieder die Heftigkeit, mit der diese Diskus­sion beson­ders in den USA geführt wird. Im Tage­sanzeiger vom 31. Jan­u­ar 2009 berichtet Huber­tus Breuer unter dem Titel “Im Zweifels­fall schlägt Gott die exak­te Wis­senschaft” über den Ver­such christlich­er Fun­da­men­tal­is­ten in den USA, die Evo­lu­tion­slehre zu verteufeln:

Sie ver­loren unzäh­lige Gerichts­fälle, trotz­dem ver­suchen in Ameri­ka Kreation­is­ten seit Jahrzehn­ten, in Schulen bib­lis­che Schöp­fung statt Evo­lu­tions­bi­olo­gie zu lehren.

Das regt mich an, zu diesem The­ma eben­falls meinen Senf zu geben. Es kön­nte doch alles so ein­fach sein.

Evo­lu­tion vs. Kreation­is­mus vs. Intel­li­gentes Design — Wider­spruch oder Ergänzung? weiterlesen

Lügen, die wir Kindern erzählen

Paul Gra­ham hat diesen grossar­ti­gen Essay geschrieben, der mir der­art gut gefällt, dass ich ihn auf Deutsch über­set­zt und hier pub­liziert habe. Das Orig­i­nal ist hier zu finden.

Mai 2008: Lügen, die wir Kindern erzählen (Paul Graham)

Erwach­sene lügen Kinder dauernd an. Ich sage nicht, dass wir damit aufhören sollen. Aber wir soll­ten zumin­d­est genau anschauen, welche Lügen wir unseren Kindern erzählen und warum.

Darin kön­nte auch für uns ein Vorteil liegen. Als Kinder wur­den wir alle bel­o­gen, und einige der Lügen, die uns erzählt wur­den, bee­in­flussen uns bis heute. Daher: Indem wir die Arten unter­suchen, wie Erwach­sene Kinder anlü­gen, schaf­fen wir es vielle­icht, unseren Kopf von den Lügen, die uns selb­st erzählt wur­den, zu befreien.

Ich benutze das Wort “Lüge” in sehr all­ge­meinem Sinn. Nicht nur offene Unwahrheit, son­dern auch die sub­til­eren Arten, wie wir Kinder in die Irre führen. Obwohl “Lüge” neg­a­tive Kon­no­ta­tio­nen hat, will ich nicht sagen, dass wir das niemals tun dür­fen — nur dass wir uns genau über­legen soll­ten, wann und warum wir es tun. [1]

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Beiträge auf Wetellyou.ch

Seit unge­fähr 2001 bin ich ziem­lich aktiv auf der Plat­tform Wetellyou.ch. Dabei han­delt es sich um eine Rat­ge­ber-Plat­tform, auf dem sich Experten zu ver­schieden­sten The­men zu viel­er­lei Fra­gen äussern kön­nen. Lei­der ist die Seite seit ein paar Monat­en immer mal wieder unerr­e­ich­bar. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, ein paar Wetellyou.ch-Fälle, die ich bear­beit­et habe, eben­falls hier auf meinem Blog zu veröf­fentlichen. Dies soll ein Hin­weis darauf sein, dass ich auch heute noch gerne bere­it bin, ähn­liche Dien­stleis­tun­gen zu erbringen.

Hier ist die Liste mein­er Wetellyou-Beiträge.

Wie soll ich mit den Flirtereien meines Freundes umgehen?

 

Kiri_1982 hat am 24/2/2006 gefragt:
Ich wende mich an dich, weil ich mal eine objek­tive Mei­n­ung brauche, denn ich befürchte dass ich selb­st im Moment nicht wirk­lich beurteilen kann ob ich über­trieben eifer­süchtig bin oder ob meine Eifer­sucht begrün­det ist…
Mein Fre­und (26) und ich (24) lern­ten uns let­ztes Hal­loween ken­nen und da funk­te es bere­its ein wenig. Danach haben wir aber nicht viel Kon­takt gehabt, auch deshalb weil wir damals bei­de noch in (eher lock­eren, nicht mehr richtig funk­tion­ieren­den) Beziehun­gen steck­ten. Haben uns dann aber doch 2, 3 mal wiederge­se­hen, bis wir dann schliesslich Wei­h­nacht­en zusam­men gekom­men sind. Da hat es dann so RICHTIG gefunkt, wir haben bei­de mit unseren Parn­tern Schluss gemacht und es war alles soo traumhaft! Irgend­wie ging alles sehr schnell, fast vom ersten Tag schliefen wir fast täglich beieinan­der, richteten uns mit “Hygie­n­eartikeln” u.ä. in der Woh­nung des anderen ein… Als wir ger­ade 2 Wochen zusam­men waren bucht­en wir bere­its unseren Urlaub, weil es irgend­wie über­haupt keine Frage war, ob das mit uns klappt, das war irgend­wie klar! Wir haben uns soo gut ver­standen, haben soo viele gemein­same Inter­essen und Umstände (Wohnort, Beruf, Fam­i­lien­si­t­u­a­tion etc. ist bei uns alles fast gle­ich!), und uns kam es von Anfang an so vor als wären wir schon viel länger zusam­men und wür­den uns ewig ken­nen! Was man in kitschi­gen Roma­nen immer “See­len­ver­wandte” nen­nt eben! Und wir waren bzw. sind soo ver­liebt… Wur­den z.B. in der Dis­co schon von wild­frem­den Leuten ange­sprochen, dass wir ja total süss zusam­men wären! Also soweit alles perfekt…
Jet­zt mein Prob­lem: bevor wir zusam­men gekom­men sind, hat mein Fre­und fast nie ern­sthafte Beziehun­gen gehabt. Er war ein richtiger Weiber­held, der ständig mit Mädels aus­ge­gan­gen ist, manch­mal auch mehr, also hat sich ordentlich ausge­to­bt. Deshalb dachte ich anfangs auch, dass er über­haupt nicht “beziehungstauglich” ist… Hab mich dann aber doch darauf ein­ge­lassen und wurde von dem Gegen­teil überzeugt, einen lieberen Fre­und habe ich noch nie gehabt! Und eine gemein­same Fre­undin von uns, die ihn schon 10 Jahre ken­nt, meinte, dass sie ihn noch nie mit einem Mäd­chen so erlebt hat wie jet­zt mit mir. Auch stellt er mich all seinen Fre­un­den, Fam­i­lie etc. vor, was man ja auch nur tut wenn man es ernst meint… Also kurzum, ich bin mir ziem­lich sich­er dass er es ernst mit mir meint, will mich auch am lieb­sten täglich sehen, ruft 3 mal täglich an usw…
AAABER: vor 4 Tagen war er auf ein­er After­work­fete. Und am näch­sten Mor­gen erzählte er mir, dass er ja sooo besof­fen war, und dass er heute das “Gespräch des Haus­es gewe­sen wäre und mor­gens schon von sein­er Chefin ange­sprochen wurde, dass er ja den ganzen Abend nur die hüb­schesten Mädels um sich rum gehabt hätte… Und dass er halt so besof­fen war und so schön mit den Mädels die Tanzfläche gestürmt hat und es so ein heftiger Abend war… Ich war erst­mal ziem­lich geschockt, denn wenn er schon “Gespäch des Haus­es” war muss es ja was auf­fäl­ligeres gewe­sen sein als mal ein Plausch neben­bei!… Als ich dann mit ihm darüber sprach, meinte er, es gebe aber doch nur eine Frau die ihm wichtig sei, ich eben. Und wäre halt so wäh­lerisch und würde sich nur sel­ten auf eine richtige Beziehung fes­tle­gen, weil er im Prinzip auch nie unglück­lich war als Sin­gle, aber wenn er sich dann mal fes­tle­gen würde, dann wäre das auch eine defin­i­tive Entschei­dung und er würde sich bes­timmt keine andere Fre­undin suchen! Und sich mal ein biss­chen für andere Frauen zu inter­essieren und was zu flirten wäre doch nor­mal und ok, und mehr würde er nie machen!
Tja… Ich weiss jet­zt nci­ht was ich denken soll… Auf der einen Seite ist er ja der lieb­ste und ver­liebteste Mann den ich kenne! Auf der anderen Seite, wenn er doch so ver­liebt und glück­lich mit mir ist, wieso flirtet er dann so gerne und heftig mit anderen Frauen? Ich habe doch jet­zt auch null Inter­esse an anderen Männern!
Ich kann mir schon vorstellen dass meine Eifer­sucht ein wenig über­trieben ist, aber das ändert nichts daran, dass ich dauernd dieses Bild im Hin­terkopf habe, wie er wild am rum­flirten und dan­cen ist, und frage mich dauernd, ob das mit uns wirk­lich dauer­haft so gut laufen wird wie ich anfangs dachte? Oder ob er als alter Weiber­held nach der ersten Ver­liebtheit vielle­icht doch wieder in alte Muster fällt und ein­fach nicht anders kann als wild rum­flirten und die Abwech­slung ein­fach braucht?
Ger­ade weil es mit uns bis jet­zt soo schön war, habe ich totale Angst, dass das irgend­wann vor­bei sein kön­nte, weil es ihm zu lang­weilig wird und er sich vielle­icht in eine ver­lieben könnte…
Steigere ich mich da total in was rein, oder sind meine Bedenken vielle­icht wirk­lich ein Stück weit begrün­det, wenn er auf ein­mal anfängt so heftig rumzuflirten???
Ich ver­suche näm­lich immer, nicht zu eifer­süchtig zu sein, weil ich weiss dass zu viel Eifer­sucht nur schädlich ist für eine Beziehung und man sich schon noch einige Freiräume lassen muss. Aber was ich halt nicht genau weiss, ist, wo man da “reg­ulär” die Gren­ze zieht, also was man sich gegen­seit­ig noch durchge­hen lassen sollte, und was nicht mehr ok ist und wo man zu recht drüber sauer sein kann. Da zieht ja nun­mal jed­er anders seine Grenzen.
Schlecht fühlen tue ich mich eigentlich rel­a­tiv schnell. Also wenn ich schon sehe, dass er beispiel­sweise mit ein­er attrak­tiv­en Kell­ner­in ein wenig schäk­ert, dann füh­le ich mich dabei schon ein wenig ver­let­zt, aber ich weiss, dass das über­trieben ist und sage deshalb auch nichts. Wo defin­i­tiv Schluss ist, ist natür­lich knutschen und so, klar geht das nicht! Aber was ist mit den Über­gangs­bere­ichen? Flirten ist ok, tanzen nicht mehr? Oder ist harm­losen flirten UND tanzen ok, aber halt heftiges tanzen und flirten nicht mehr?
Also, in den let­zten Tagen habe ich jet­zt nicht mehr mit meinem Fre­und darüber gesprochen, weil wir ja wie gesagt gle­ich am Tag wo er es mir erzählt hat­te drüber gesprochen haben, und danach wollte ich dann auch nicht weit­er draufrum reiten.
Gestern war jet­zt aber ja Karneval (wir sind aus Köln, also der Karnevalshochburg).Wir sind getren­nt raus­ge­gan­gen, weil er gerne mit Kumpels raus­ge­hen wollte (die grössten­teils auch eine Fre­undin haben, aber einen Män­ner­a­bend draus machen wol­ll­ten). Und so bin ich dann halt mit meinen Leuten wegge­gan­gen, obwohl ich aber schon die ganze Zeit über an ihn gedacht habe…Also dass es noch viel schön­er wäre wenn er hier wäre, und dass er hof­fentlich nicht wieder so wild rumflirtet…
Als ich abends um 10 zuhaus war, smste ich ihm noch kurz, und er antwortete: “Mach dir keine Sor­gen mein grösster Schatz! Ich war und bleibe brav!!! Bist die einzige Frau die ich küsse (bin noch mit einem Fre­und unter­wegs), ver­misse dich aber auch! Kuss”
Das schrieb er übri­gens von sich aus, das mit dem brav etc., ich hat­te in mein­er sms vorher gar­nichts der­gle­ichen angedeutet, ob er sich denn benom­men habe!
Das war ja sehr süss und dann kon­nte ich auch halb­wegs beruhigt ein­schlafen. Heute mor­gen haben wir dann kurz tele­foniert, er war aber noch ziem­lich fer­tig, da er erst um 6 Uhr mor­gens zuhaus gewe­sen war! Er erzählte kurz, dass er qua­si in fast jed­er Kneipe in Köln dringewe­sen wäre, aber mehr erzählte er nicht, also in Bezug auf irgendwelche Frauen oder so. Ich denke ich sollte mir dann auch nichts einre­den, denn Män­ner kön­nen ja auch bis 6 raus­ge­hen und Spass haben ohne dass das mit irgendwelchen Frauengeschicht­en zusammenhängt!…
Ich hab schon­mal über­legt, ihm einen Brief zu schreiben, in dem ich u.a. schreibe dass mich das let­zte Woche etwas verun­sichert hat­te was er mir von dieser Fete erzählt hat…

Daniel_heiniger hat am 24/2/2006 geantwortet
Hal­lo Kiri

boah, das ist aber ein langer Brief, den du mir da schreibst. 🙂

Aber erst mal ist es sehr gut, dass du dir deinen Kum­mer von der Seele schreib­st. Das ist immer der beste Anfang.

Wenn ich dich richtig ver­ste­he, dann bittest du mich, dir Nor­men zu geben, was “nor­mal” ist und was nicht. Das kann ich nicht. Solche Nor­men existieren nicht. Vielle­icht gibt es landläu­fige Mei­n­un­gen dazu, aber darauf gebe ich nicht so beson­ders viel. Was soll das auch heis­sten? Flirten sit erlaubt? Was genau heisst Flirten? Und warum soll tanzen nicht mehr erlaubt sein? Kommt vielle­icht auf die Art des Tanzens an. Ein eng umschlun­gener Slow kann, muss aber nicht, zu weit gehen. Es kommt dabei immer auf die innere Hal­tung der beteiligten Per­so­n­en an. Aber, ja, ein Zun­genkuss mit ein­er anderen Frau, das würde mir dann doch defin­i­tiv zu weit gehen. Alles dazwis­chen ist eine Grau­zone, die nicht ein für alle­mal gültig definiert wer­den kann.

Mit anderen Worten: Solche Dinge müsst ihr miteinan­der besprechen und eure eige­nen Regeln auf­stellen. Es mag vielle­icht selt­sam klin­gen, solche Dinge erst miteinan­der zu disku­tieren, aber das beste wäre es. Ich finde es schon mal sehr gut, dass du ihm erzählst, dass du dich verun­sichert gefühlt hast. Und das wäre ohne­hin mein Ratschlag an dich: Sage ihm, wie du dich fühlst, aber ohne ihm Vor­würfe zu machen. Dann kann und muss er seine eige­nen Schlüsse ziehen bzw. dazu Stel­lung beziehen. Rede aber nicht nur von den neg­a­tiv­en Din­gen, son­dern auch von den pos­i­tiv­en. Dass du dich so wohl fühlst bei ihm, dass du dich nach ihm sehnst. Was er dir bedeutet, was du gut find­est an ihm. Aber eben, auch was für Ängste dich pla­gen, was dich verun­sichert. Das ist gut so.

Ich kann dir nicht sagen, was für ein Men­sch er ist, und ob er wieder in seine alten Ver­hal­tens­muster zurück­fällt oder nicht. Möglich ist es. Aber nicht zwingend.

Mir scheint, dass du da bere­its auf einem sehr guten Weg bist. Die Art, wie du mit der Sit­u­a­tion umgehst, erscheint mir sehr reif und vernün­ftig. Also ver­traue darauf, dass du schon spüren wirst, was richtig ist und was nicht.

Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte

— Daniel

Link zum Orig­i­nal­post bei wetellyou.ch

Wie kommt man an einen schüchternen Dauer-Single ran?


Kiri_1982 hat am 6/6/2005 gefragt:
Ich glaube ich brauche wirk­lich mal ein paar Ratschläge von einem Experten (vielle­icht sog­ar Psy­cholo­gen?), denn ich bin mit meinem Latein langsam wirk­lich am Ende!!
Ich habe es geschafft, mich in einen Mann zu ver­guck­en, der es mir in ver­schieden­er­lei Hin­sicht ziem­lich schw­er macht…
Prob­lem Num­mer 1: er ist ein Arbeit­skol­lege. Das ist aber eigentlich noch das kle­in­ste Prob­lem, denn immer­hin sind wir keine ganz direk­ten Kol­le­gen, son­dern arbeit­en in ver­schiede­nen Abteilun­gen (mit­tler­weile jeden­falls, bis vor kurzem haben wir noch im gle­ichen Team gearbeitet!)
Prob­lem Num­mer 2: er ist 12 Jahre älter als ich… (ich bin 23, er 35. Allerd­ings sieht er jünger aus und ben­immt sich auch WESENTLICH jünger!)
Prob­lem Num­mer 3: er ist, wenn es darum geht, dass er sich für eine Frau oder eine Frau für ihn inter­essiert, ver­dammt schüchtern, was wohl daran liegt, dass er:
Prob­lem Num­mer 4: laut Aus­sage eines anderen Kol­le­gen Sin­gle ist, seit­dem er 19 ist!!!
Gut, das soll­ten genug Gründe sein, ihn mir bess­er sofort aus dem Kopf zu schla­gen. Aber das hab ich ja schon alles ver­sucht — abso­lut erfol­g­los! Ange­fan­gen hat alles vor einem Jahr, als ich in sein Team gekom­men bin und wir uns da bess­er ken­nen gel­ernt haben. Ich hab mich also, je bess­er ich ihn ken­nen­lernte, immer mehr in ihn ver­liebt. Und hat­te das Gefühl, dass von sein­er Seite auch Gefüh­le da sind!
Ich hat­te das Glück, dass die Kol­le­gin, mit der ich immer in Mit­tagspause gehe, mit dem Kol­le­gen ver­heiratet ist, mit dem ER immer in Pause geht. Und als ich ihr dann irgend­wann erzählt habe wie es um mich ste­ht, da erzählte sie mir, dass sie es mir eigentlich nicht erzählen sollte, aber unter diesen Umstän­den erzählte sie es mir dann jet­zt doch: ER hat­te seinem Kol­le­gen, also ihrem Mann, eben­falls erzählt, dass es bei ihm gefunkt hatte!!!!!!
Ich hätte die ganze Welt umar­men kön­nen als ich das gehört habe! Und dachte, dass es dann ja nur noch eine Frage der Zeit bzw. des passenden Anlass­es wäre, dass wir zusam­men kom­men! Das war vor etwa 8 Monaten.
Sie erzählte mir in der Zeit darauf dann, dass ihr Mann IHM erzählt hätte, dass es bei mir eben­falls gefunkt hat. Und daraufhin ist er wohl ganz rot gewor­den und hat ein wenig rumge­druckst, von wegen das Alter, und dass wir zusam­men arbeit­en, und dass er ja eh viel zu schüchtern wäre auf mich zuzuge­hen, und über­haupt, er wüsste nicht so recht. Wirk­lich konkret äusserte er sich aber nie zu dem The­ma, wurde immer nur rot und ver­suchte von dem The­ma abzu­lenken, wenn unser gemein­samer Kol­lege ihn darauf ansprach (und das, obwohl er anson­sten alles andere als auf den Mund gefall­en ist!)
In der Zeit darauf gab es auch ein paar Anlässe wie Wei­h­nachts­feiern usw., und ich startete auch immer ein paar kleinere Annäherungsver­suche, also ihm z.B. beim tanzen näher zu kom­men, was ihm schein­bar auch gefiehl, aber irgend­wie kam von ihm nichts! Nagut dachte ich mir, er ist eben ver­dammt schüchtern. Als sich ein paar Wochen später immer noch nichts konkreteres getan hat­te, hat­te ich beschlossen, ein­fach mal in die Offen­sive zu gehen und ihm direkt zu sagen, dass wir doch eigentlich bei­de wis­sen, dass es bei uns bei­den gefunkt hat und ob wir es denn nicht ein­fach mal miteinan­der ver­suchen sollen? Bevor ich diesen Plan in die Tat umset­zte, sprach ich aber noch mit mein­er Kol­le­gin darüber — und die sagte mir dann am näch­sten Tag, ich solle das bess­er nicht tun, ihr Mann hätte IHN nochmal “neben­bei” drauf ange­sprochen, was denn nun zwis­chen ihm und mir wäre, und da hätte er ziem­lich rumge­druckst und nichts wirk­lich konkretes gesagt, nur, dass er also doch keine Beziehung mit mir will!…
Die Wochen darauf hab ich mir die Augen aus dem Kopf geheult und ver­sucht, mir die Sache aus dem Kopf zu schla­gen. Und war auch eigentlich der Mei­n­ung, inzwis­chen drüber weg zu sein. Aber dann, let­zten Fre­itag, war wieder ein Betrieb­s­fest. Und als ich ihn da mit ein­er anderen Frau eng tanzen sah, war mir wieder zum heulen zumute und ich musste mir eingeste­hen, dass ich wohl doch noch nicht drüber weg bin… Später an diesem Abend haben wir 2 dann auch nochmal zusam­men getanzt, aber jet­zt nicht irgend­wie “eng” oder so. Und weil ich so deprim­iert war, habe ich anschliessend mit unserem gemein­samen Kol­le­gen noch mal darüber gesprochen, ob er denn nichts konkretes weiss, weshalb er damals eigentlich nicht wollte. Er wusste es aber lei­der auch nicht, da ER wie gesagt immer auswe­icht, wenn er auf das The­ma ange­sprochen wurde. Dieser 3. Kol­lege erzählte mir dann nur, dass ER halt Sin­gle ist seit­dem er 19 ist und sich immer ver­dammt ungeschickt anstellt wenn es um Frauen geht und nie was mit ein­er anfängt (wed­er ern­sthafte Beziehung noch One-night-stand o.ä.), auch wenn er genau weiss dass sie was von ihm will. (Schwul ist er allerd­ings nicht!)
Tja, was macht man mit so einem Mann bloss? Das mit dem aus-dem-Kopf-schla­gen klappt ja ein­fach nicht… Ich kann mir nur vorstellen, dass er, weil er nun soo lange Sin­gle ist, irgend­wie auch Panik davor hat, eine Beziehung anz­u­fan­gen, selb­st wenn er eigentlich gerne eine Beziehung hätte… Vielle­icht ist er ja auch ein­mal sehr ent­täuscht wor­den. Aber irgend­wie muss man ihn doch überzeu­gen kön­nen, dieses Risiko doch ein­mal einzuge­hen! Aber wie???????????????

Daniel_heiniger hat am 8/6/2005 geantwortet
Liebe Kiri_1982

So wie das klingt brauchst nicht du eine Ther­a­pie, son­dern er…

Die Erfahrung zeigt, dass es sehr schwierig ist, jeman­den zu ändern, der das selb­st nicht will oder der nicht selb­st den eige­nen Antrieb und die nötige Energie dazu auf­bringt. Offen­sichtlich ist er ein sehr schüchtern­er und ängstlich­er Men­sch. Da kannst du wenig aus­richt­en. Wenn er nicht selb­st den Wun­sch ver­spürt, etwas zu ändern, dann passiert das auch nicht.


Meine eigene Frau hat mir, nach­dem wir auf meinen Wun­sch zwei Jahre getren­nt waren, erzählt, dass sie sehr viel Kraft aus dem I‑Ging geschöpft habe. Das The­ma war für sie ähn­lich wie für dich: aus-dem-Kopf-schla­gen ging nicht, Annäherung ging ohne meine Koop­er­a­tion auch nicht. Also Block­ade. In dieser Sit­u­a­tion habe sie sich immer wieder klar gemacht: Sie hätte die Wahl zwis­chen Liebe und Angst, dazwis­chen, ihr Herz offen zu lassen oder es zu ver­schliessen. In Geduld und Hoff­nung zu lei­den und so auf einen neuen Weg zu warten, oder eben ein Stück von sich abzutöten.


Ich selb­st habe natür­lich in dieser Zeit selb­st einen lan­gen Weg zurück­gelegt, bin sel­ber in Ther­a­pie, habe mich selb­st in Frage gestellt, bis ich wieder soweit war, wieder auf sie zuge­hen zu kön­nen. Unsere Beziehung hat da sehr auf der Kippe gestanden.


Aber das ist jet­zt nicht das The­ma. Der Punkt dabei ist der, dass du let­ztlich nur an dir selb­st arbeit­en kannst, dass du den Rest ihm über­lassen musst. Will heis­sen: Deine eigene Ein­stel­lung zu dir selb­st ist das, was dein Glück oder deinen Lebensin­halt aus­macht. Entwed­er bist du bere­it, den Schmerz, der damit ver­bun­den ist, diese Beziehung nicht alleine her­stellen zu kön­nen, zu ertra­gen, oder dann ver­schliesst du eben dein Herz zu ihm und wen­d­est dich anderen Din­gen zu.


Eine grosse Hil­fe dabei sind gute Fre­undin­nen, mit denen du über alles reden kannst. Allfäl­lig sog­ar ein Ther­a­peut oder eine Ther­a­peutin. Du brauchst einen Fre­un­deskreis, mit denen du nicht nur Kaf­fee trinkst oder tanzen gehst, son­dern mit denen du wirk­lich über Gott und die Welt reden kannst und darüber, wie es in deinem inneren aussieht.


So, ich hoffe, dass ich hil­fre­ich sein konnte.


Mit her­zlichen Grüssen

— Daniel

Link zum Orig­i­nal­post bei wetellyou.ch

der beste freund meines bruders!…

 

Anyname14 hat am 16/10/2003 gefragt:
  Ich liebe den Besten-fre­und meines brud­ers, seit­dem ich 7 Jahre bin. Damals hab ich mir nicht viel bei gedacht , dachte es geht vor­bei, aber ich liebe ihn immer noch und bin nun 14 Jahre alt. Ich sehe ihn nicht mehr ganz so oft wie früher , da er weg gezo­gen ist. Aber er kommt uns besuchen und wir besuchen ihn! Er ist 16 , genau­so wie mein brud­er. Mein brud­er weiss , dass ich ihn liebe und ihm ist es egal. Ich weiss lei­der nicht , was “er” von mir hält, aber wir ver­ste­hen uns gut. Es nervt meinen brud­er , wenn ich immer über “ihn” reden will. Aber ich liebe “ihn” so sehr , ich bekomme manch­mal heulkrämpfe, weil ich Nur noch an ihn denke,vermisse und ihn liebe. Es ist so schreck­lich! Ich habe zwar die Handy-num­mer von ihm , aber ich kann ihn ja nicht zutex­ten .-oder ??? Ich habe im Moment einen freund(18) aber wirk­lich lieben tu ich ihn nicht, zuerst dachte ich es , aber der beste fre­und von meinem brud­er schlägt sich im meinem kopf durch. Ich habe nun auch nie lust was mit meinem jet­zti­gen fre­und zu unternehmen, weil ich lieber zu Hause bleibe und wegen “ihm” mir die Augen ausheule. Meine Mum weiss dass ich ihn sehr gern mag, und seine Mum weiss es auch, sie ist mir wie eine echte Mut­ter. “Er” hat zurzeit auch keine fre­undin , dass weiss ich 100%-ig. Aber er ste­ht glaub ich auf eine, oder er meinte : “hof­fentlich habe ich bald eine fre­undin” ich weiss nicht, wie es gemeint war. Was soll ich nur tun ??? bitte hilf mir!

Daniel_heiniger hat am 16/10/2003 geantwortet
  Liebe Anyname14

Manch­mal ist es schwierig, die Phan­tasie, die sich nur im eige­nen Kopf abspielt, auf den Boden der Real­ität zu brin­gen. Ich würde Dir aber genau das empfehlen. Du brauchst ihn dazu nicht “zuzu­tex­ten”. Ich würde ihn vielmehr um ein Tre­f­fen bit­ten, vielle­icht zusam­men in den Aus­gang gehen oder einen Son­ntag Nach­mit­tag zusam­men ver­brin­gen. Bei dieser Gele­gen­heit soll­test Du allen Mut zusam­men­nehmen und ihm erzählen, wie es Dir geht, wie Du Dich fühlst, was Du für ihn fühlst, dass Du ihn zum Fre­und haben möcht­est. Mir scheint, bish­er wis­sen alle Leute um Dich herum, um was es geht, bloss er selb­st nicht, der er doch direkt betrof­fen wäre.

Nach­dem nun die Katze aus dem Sack ist, kann er dazu Stel­lung nehmen. Er wird Dir dann schon sagen, wie er dazu ste­ht, was er von Dir hält, und welche Art von Beziehung er sich mit Dir vorstellt.
 


Das bein­hal­tet natür­lich ein gewiss­es Risiko. Näm­lich das, dass er Dir sagt, dass Du ihm egal seist, dass er nicht mit Dir gehen wolle. Und es ist mir klar, dass Du davor grosse Angst hast. Aber ist es nicht bess­er, den Tat­sachen ins Auge zu blick­en (falls es denn so ist), als weit­er­hin das Kopfkissen vol­lzuheulen, weil Dir der Mut fehlt, ihn anzus­prechen? Zumin­d­est hättest Du dann einen Grund zum heulen — und irgend­wann würde das dann auch wieder vor­beige­hen. Im besten Fall ist er aber eben­falls Feuer und Flamme für Dich, und dann wird es ja nur noch schön­er, oder nicht?


Und dem anderen Fre­und, den 18-jähri­gen, würde ich reinen Wein ein­schenken und die Beziehung mit ihm been­den. Was machst Du denn mit ihm? Du willst ihn ja nicht wirk­lich. Es wäre auch ihm gegenüber nur ehrlich, zu sagen, dass er eigentlich nicht Dein Typ ist. Deswe­gen bist Du nicht gemein, son­dern nur ehrlich. Ich hoffe, er weiss das zu schätzen. Und wenn nicht, spielt es auch keine Rolle: Du musst zu Dir sel­ber stehen.


Her­zliche Grüsse

— Daniel

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