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Wie soll ich meinen Computer vor Bedrohungen schützen?

Vor ein paar Tagen hat mich ein Fre­und gefragt: “Nach einem Viren­be­fall habe ich meinen Com­put­er kom­plett neu instal­liert und ein­gerichtet. Mein altes Antiviren­pro­gramm funk­tion­iert auf dem neuen Win­dows 7 nicht mehr.  Ich nehme an, ich muss mir ein neues kaufen. Was emp­fiehlst Du?? Qual­ität ist hier wichtig!”

Und meine Antwort darauf lautet:

Da hast du natür­lich recht. Genau an diesem Punkt ist Qual­ität am wichtig­sten. Und die Auswahl gross und schwierig. Es gibt viele Fir­men, die in diesem Bere­ich Geld ver­di­enen wollen. Erstaunlicher­weise kom­men Tests von Fachzeitschriften immer wieder zur Erken­nt­nis, dass erstens alle nur mit Wass­er kochen, und dass zweit­ens über­raschend viele Pro­duk­te lausig sind und eigentlich ihr Geld nicht wert.

Ins­beson­dere sollte man diese so genan­nten “Inter­net Secu­ri­ty Suites” ver­mei­den, die Antivirus, Spam-Schutz, Phish­ing-Fil­ter, Spy­ware-Schutz, Per­son­al Fire­wall und alles mögliche in einem einzi­gen Pro­dukt vere­inen. Die machen dann zwar wirk­lich all diese Dinge, aber nichts davon wirk­lich gut. Bess­er ist es daher, die besten Pro­duk­te für die Bedro­hun­gen, die einem wirk­lich Sor­gen machen, auszuwählen und zu benutzen.  Wie soll ich meinen Com­put­er vor Bedro­hun­gen schützen? weiterlesen

Ökologie der älteren Generation

Eine alte Frau nahm sich einen Plas­tik­sack für ihre Einkäufe, und die Kassierin warf ihr vor, nicht ökol­o­gisch zu han­deln. Die Kassierin sagte zu der Frau, dass die Gen­er­a­tion der alten Dame den Umweltschutz über­haupt nicht ver­stünde; dass es auss­chliesslich die Jun­gen seien, die für die alte Gen­er­a­tion bezahlen müssten, welche die ganzen natür­lichen Ressourcen ver­schwen­det habe! Die alte Frau entschuldigte sich und erk­lärte: «Es tut mir leid, wir hat­ten damals, zu mein­er Zeit, keine ökol­o­gis­che Bewe­gung.» Als sie den Laden ver­liess, mit unbe­haglich­er Mine, set­zte die Kassierin, eisig, hinzu: “Es sind Leute wie Sie, die auf unsere Kosten die ganzen Ressourcen ruiniert haben. Ist doch wahr, ihr habt damals über­haupt keine Rück­sicht genom­men auf die Umwelt!”

Die alte Dame wandte ein, dass man damals die Milch­flaschen und auch die Colaflaschen in den Laden zurück­brachte. Der Laden hat sie in die Fab­rik zurück­geschickt, wo sie gewaschen, ster­il­isiert, und erneut abge­füllt wur­den; man benutzte dieselbe Flasche mehrere Male. Und sie fügte hinzu: Damals, zu mein­er Zeit, hat man die Flaschen ganz reell rezyk­liert, aber man kan­nte keinen Umweltschutz.

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Wir disken Compspeak, Lektion 1 — 3

Es ist unentschuld­bar, dass im Com­put­erzeital­ter Wörter wie “löschen” benutzt wer­den, so als sei eine binäre Datei ein Lager­feuer im Paläolithikum, in welch­es drei Nean­der­taler, um Wass­er zu sparen, hinein­schif­f­en! In der ersten Lek­tion des Kurs­es “Comp­s­peak disken” wollen wir gle­ich ein­mal ler­nen: Eine Datei wird nicht gelöscht, sie wird deletiert (sprich: dili­itiert). Auch von “spe­ich­ern” wollen wir nicht mehr sprechen, denn der mod­erne User ist kein fränkisch­er Leibeigen­er, der zur Ern­tezeit ein Säck­lein Getrei­de in den wind­schiefen Vor­rat­sturm seines Her­rn trägt. Es muss heis­sen: “Ich habe gesavt” (sprich: gesei­ift). Wir ver­wen­den gesavt auch anstelle des ver­al­teten Wortes “ver­ste­hen” bzw. “Ver­stand”. Bitte sprechen Sie nun übung­shal­ber fol­gende Sätze nach: “Ich habe Kant nicht gesavt.” “Die SVP set­zt auf den gesun­den Men­schen­save.” “George W. Bush drückt sich manch­mal unsave­bar aus.” (Achtung! “Saven” wird von Anfängern oft mit “disken” ver­wech­selt. Merke: Disken = etwas Gesavtes dauer­haft saven, also ler­nen. Beispiel: “Nicht für die Schule, für das Leben disken wir.”)

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Warum kommt meine Webseite auf Thai? — wie Webseiten mit Sprachen umgehen

Mein Brud­er hat mich schon vor län­ger­er Zeit gefragt, warum denn eigentlich “unsere Seite” auf Thailändisch angezeigt werde, wenn er es in den Ferien in Thai­land aufrufe. Ich ver­stand erst gar nicht, was er meinte, weil doch heiniger-net.ch gar nicht auf Thailändisch angezeigt wird, son­dern höch­stens auf Deutsch, Englisch und Franzö­sisch. Aber kür­zlich hat er mir dieses Bild­schirm­fo­to (Screen-Shot) zukom­men lassen, worauf ich endlich sah, was er meinte. Jet­zt kon­nte ich ihm endlich eine sin­nvolle Antwort geben. Näm­lich diese hier:


Lieber Peter

Wenn du von “mein­er Home­page” redest, dann denke ich natür­lich an http://www.heiniger-net.ch — also meine öffentliche Home­page bzw. mein Blog, das Ding mit dem grü­nen Balken oben drüber. Und ger­ade dieses Teil kommt nicht auf Thai son­dern nur auf ein­er der von mir vorge­se­henen Sprachen — die da sind: Deutsch, Franzö­sisch, Englisch. Wobei jew­eils alle “Seit­en” in allen drei Sprachen zur Ver­fü­gung ste­hen, weil ich die per­sön­lich sel­ber über­set­zt habe — aber nur die wenig­sten “Artikel” (das sind die Texte auf der “Home”-Seite), weil ich bei denen meis­tens zu faul bin, auch noch die Über­set­zung zu machen. Dann ste­ht dann da jew­eils, dass der betr­e­f­fende Artikel lei­der nur auf Deutsch zur Ver­fü­gung steht.

Was du da aber auf Thai siehst, ist unser Intranet http://intranet.heiniger-net.ch und Web­mail http://mail.heiniger-net.ch — Dabei han­delt es sich um Dien­ste von Google, und Google ist natür­lich eine inter­na­tionale Fir­ma, die ihre Pro­duk­te in alle Sprachen der Welt über­set­zt hat. Deshalb wer­den alle Texte, die direkt oder indi­rekt von einem Google-Serv­er stam­men, kor­rekt in der jew­eili­gen Lan­dessprache angezeigt. Und natür­lich bet­rifft das in unserem Fall nicht nur Web­mail- und Intranet, son­dern auch die weit­eren Teile von let­zterem wie Kalen­der, Kon­tak­teliste, Doku­mente usw. — Alle diese Dinge habe ich ja nicht sel­ber erfun­den, son­dern nutze da nur Google-Dienste.

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Ein vergeblicher Versuch, billiger zu telefonieren

Meine Frau Her­ta betreibt in Wet­tin­gen eine Prax­is für klas­sis­che Homöopathie. Dort hat Sie einen Swiss­com-Tele­fo­nan­schluss, und dort ste­ht auch ein Com­put­er zum Schreiben von Rech­nun­gen. Mit diesem Com­put­er möchte sie auch gerne gele­gentlich ins Inter­net, etwa zum Mailen. Da wir bei­de bere­its Zuhause einen Cable­com-Anschluss haben und damit sehr zufrieden sind, habe ich ihr einen solchen auch für die Prax­is emp­fohlen. Lei­der hat das zu etlichen Kalamitäten geführt.

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Wie lösche ich ein Bild aus Google? — vom Umgang mit dem Urheberrecht

Frage eines Kun­den von mir:

Guten Tag Herr Heiniger
Ich möchte ein Bild aus mein­er Web­seite löschen. Dieses Bild ist gelöscht auf der Home­page und in der Mediathek meines CMS. Es taucht aber immer noch auf, wenn ich in der Google Bilder­suche danach suche. Kön­nen Sie mir helfen, wie ich dieses Bild für immer und ewig los werde?
Her­zlichen Dank im Voraus und son­nige Grüsse

Meine Antwort darauf:
Wie ich auf Nach­frage von Ihrem Chef hörte, beka­men Sie Post von einem Anwalt, der als Vertreter des Urhe­bers des betr­e­f­fend­en Bildes Unter­las­sung und Schaden­er­satz fordert. Sie hat­ten das besagte Bild von ein­er anderen Web­seite herun­terge­laden und auf der Web­seite Ihres Arbeit­ge­bers verwendet.
Ich weiss nicht, ob Ihnen das bekan­nt ist: Das Urhe­ber­recht gibt dem Urhe­ber kün­st­lerisch­er Werke weit­ge­hende Frei­heit in die Hand, über die Ver­wen­dung sein­er Werke frei zu ver­fü­gen. Er darf für jeden Ein­satz Lizen­zge­bühren ver­lan­gen. Wie lösche ich ein Bild aus Google? — vom Umgang mit dem Urhe­ber­recht weiterlesen

Auftragsangebot Überarbeitung einer Access-Datenbank-Lösung — meine Stellungnahme

Kür­zlich hat mich ein Kumpel ange­fragt: Er hätte da in seinem Job eine Access-Entwick­lung Daten­bank, welche immer noch nicht gelöst sei, und jemand wie ich kön­nte das sich­er kom­pe­tent lösen, und was ich von der Idee hal­ten würde. Hier meine Antwort darauf:


Nun, eine solche Access-Entwick­lung müsste man natür­lich ser­iös als Entwick­lung­spro­jekt aufziehen mit ein­er Analy­sephase, in der die Bedürfnisse/Wünsche/Anforderungen aufgeze­ich­net und schriftlich fest­ge­hal­ten wer­den, und zwar so präzise wie möglich, dann eine Offert­phase, in der der Aufwand für die Umset­zung geschätzt und ein Preis dafür fest­gelegt wird. Danach kann das Ding in der Umset­zungsphase gebaut wer­den. Darauf fol­gt eine Test­phase und am Ende eine Inbe­trieb­set­zungsphase. Und ob Access über­haupt das am Besten geeignete Werkzeug ist für den vorge­se­henen Ein­satz müsste eben­falls in der Analyse- und Offert­phase genauer unter­sucht wer­den. Möglicher­weise gibt es andere Ansätze, die noch bess­er tau­gen. Auf­tragsange­bot Über­ar­beitung ein­er Access-Daten­bank-Lösung — meine Stel­lung­nahme weiterlesen

Tipp-Spiel

Woll­tet ihr nicht schon immer mal eure Tipp-Fähigkeit­en trainieren? Oder beherrscht ihr das zehn-Fin­ger-Sys­tem bere­its und wollt sehen, wie weit ihr kommt?

Im Spiel Z‑Type ist Tem­po gefragt. Ähn­lich wie früher bei Space-Invaders fliegen Wörter auf das Raum­schiff des Spiel­ers zu. Durch ein­tip­pen des Wortes kann der Spiel­er sie “abschiessen”, bevor sie sein Raum­schiff erre­ichen. Wer schon tip­pen kann, ist im Vorteil. Eine hüb­sche, beruhi­gende Hin­ter­grund­musik gibt es auch. Das ganze ist ein net­ter Pausenspass.

Hier: www.photoslab.org/ztype

Bis zu welchem Lev­el schaffst Du es?

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