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Katzengeschichten — Tinka (2)

Dieses ist der zweite Teil der Geschichte über meine frühere Katze Tin­ka. Teil 1 hier

Junge Kätzchen gibt man am besten weg im Alter von unge­fähr 8 Wochen. Jeden­falls nicht vorher, da sind sie noch zu klein und zu abhängig von ihrer Mut­ter. Und unsere sechs Kätzchen waren rasch vergeben. Als meine Frau und die Kinder bei ihren Fre­un­den und Bekan­nten erzählten, dass wir junge Kätzchen hät­ten, kamen mehrere Leute vor­bei und wählten sich ihr Exem­plar aus. Von den sechs Rabauken war eines rötlich gestreift, eines war schwarz-weiss gefleckt, und die anderen vier waren alle raben­schwarz wie Panther.

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Bitte rechts fahren!

In den let­zten Jahren gibt es im Strassen­verkehr eine Entwick­lung, die äusserst unan­genehm ist für viele Verkehrsteil­nehmer und nur weni­gen etwas bringt, näm­lich die Mode, auf mehrspuri­gen Strassen auf der linken Fahrspur zu fahren statt rechts.

Es ist äusserst nervig, wenn die rechte Fahrspur immer frei bleibt und man dafür auf der linken Fahrspur nicht mehr über­holen kann, weil die Leute mit knapp 110 links fahren. Und über­holen darf man dann ja nicht, weil bekan­ntlich rechts über­holen straf­bar ist und von der Polizei hart geah­n­det wird, meist mit Führerscheinentzug. In der Schweiz (und, soweit ich weiss, auf dem ganzen europäis­chen Fes­t­land) gilt immer noch das Rechts­fahrge­bot. Dieses bedeutet, dass man grund­sät­zlich auf der­jeni­gen Fahrbahn zu fahren hat, die am weitesten rechts liegt, auss­er es han­delt sich dabei um eine beson­ders markierte Spur, etwa eine Busspur oder eine Abbiege­spur. Falls mehrere Fahrspuren zur Ver­fü­gung ste­hen, etwa auf Auto­bah­nen, dann benutzt man die weit­er links liegen­den Fahrspuren nur zum Über­holen.

Nun gibt es diejeni­gen, die sagen, wenn die Strasse frei sei, spiele es ja keine Rolle, auf welch­er Spur sie fahren. Und wenn ein­er von hin­ten komme und sie über­holen wolle, dann wür­den sie schon nach rechts wech­seln. Schön wärs. Ich erlebe einiger­massen häu­fig, dass auf dreis­puri­gen Streck­en die Leute in der Mitte fahren. Wohl in der irri­gen Mei­n­ung, die rechte Spur sei für Last­wa­gen reserviert. Und wenn ich dann, brav, wie es sich gehört, auf der recht­en Spur von hin­ten auf­schliesse, muss ich zwei Fahrbah­nen nach links wech­seln, um den Idioten über­holen zu kön­nen, der stur auf der mit­tleren Spur fährt und dort bleibt und sich offen­sichtlich keinen deut um die anderen Verkehrsteil­nehmer schert.

Also: Bitte grund­sät­zlich auf der recht­en Fahrspur fahren. Nur, wenn vor Dir ein Auto langsamer fährt, das du über­holen möcht­est, dann set­zt du den Blink­er, wech­selst eine Fahrspur nach links, über­holst, und wech­selst anschliessend wieder zurück nach rechts. So ein­fach kön­nte es sein. Wenn sich alle daran hal­ten wür­den, wären die Strassen plöt­zlich viel bre­it­er und der Verkehr kön­nte entspan­nter fliessen.

Katzengeschichten — Cäsar

Im Jahre 1988, nach­dem Bruno ver­schwun­den war, zog ich mit mein­er neuen Fam­i­lie in eine neue, grössere Woh­nung. Genau genom­men sog­ar in ein Haus, in Nieder­lenz. Es han­delte sich um ein Rei­hen-EFH, das wir auf drei Jahre befris­tet mieten kon­nten. Doch das ist eine andere Geschichte. Denn bald kommt Cäsar ins Spiel.

Ich, jeden­falls, wün­schte mir wie immer eine Katze. Meine Fre­undin leis­tete anfänglich Wider­stand, meinte, sie habe mit ihren bei­den Kindern genug zu tun und wolle nicht auch noch eine Katze am Hals haben. Ausser­dem hät­ten wir ja bei Bruno gese­hen, wie lästig das sei, wenn es dauernd so stinke, weil die Katze herump­isst. Ich ver­suchte, sie zu beruhi­gen: Bruno sei halt ein Son­der­fall gewe­sen, Katzen wür­den nicht generell so markieren. Und ich ver­sprach hoch und heilig, mich vor­wiegend sel­ber um meine Katze zu küm­mern. Katzengeschicht­en — Cäsar weiterlesen

Katzengeschichten — Bruno

In los­er Folge wer­den hier Geschicht­en über meine Katzen erscheinen. Ich ver­suche, meine Katzen chro­nol­o­gisch aufzulis­ten, obwohl diese Chronolo­gie durch den ersten Artkel zum The­ma, den Teil­bericht über Tin­ka, bere­its aufge­brochen ist. Das macht aber nichts. Hier erst mal der Bericht über die erste Katze, die ich hat­te, nach­dem ich aus dem Eltern­haus aus­ge­zo­gen war, näm­lich Bruno. Natür­lich bin ich ja bere­its bei meinen Eltern immer von Katzen umgeben gewe­sen, sozusagen mit Katzen aufgewach­sen. Aber von jenen Katzen soll hier nicht die Rede sein.

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Zwei Kätzchen gesucht — und gefunden!

Wer weiss von ein­er Katze, die Junge hat, die noch nicht platziert wer­den kon­nten? Ich wün­sche mir seit län­gerem wieder Katzen. Schon (fast) immer haben mich Katzen in meinem Leben begleit­et. Lei­der sind meine bei­den Katzen Max und Minousch let­zten Som­mer verstorben.

In der Zwis­chen­zeit bin ich umge­zo­gen in eine für Katzen sehr gut geeignete Woh­nung in Zürich-Höngg (Hoch­parterre, Wohn­strasse) und wün­sche mir zwei junge Katzen aus dem­sel­ben Wurf. Am lieb­sten schlichte, ein­fache Hauskatzen. Rassen­tiere bedeuten mir nicht viel. Aber diesen zwei Kätzchen würde ich gerne ein Zuhause und meine Liebe bieten.

Eigentlich dachte ich, ich hätte zwei Kätzchen auf sich­er. Eine Bekan­nte mein­er Frau hat­te mir bere­its zwei Junge aus dem Wurf ihrer Katze zuge­sagt, hat sich dann aber umentsch­ieden und so bin ich leer aus­ge­gan­gen. Daher: Falls du jemand weisst, dessen Katze dieses Früh­jahr Junge gehabt hat und die noch nicht vergeben sind, bitte ruf mich an unter 079 212 6029 oder schreibe mir eine Nachricht mit dem Kon­tak­t­for­mu­lar.

Ich danke dir

– Daniel

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[Nach­trag Sam­stag 19. Juli, 13 Uhr: Jet­zt sind bere­its zwei Kätzchen bei mir einge­zo­gen. Am Fre­itag mor­gen habe ich mein­er Coif­feuse von meinem Wun­sch erzählt, worauf sie mir von den Kätzchen vorschwärmte, die im Pfer­derennstall in ihrer Nähe (in Nieder­hasli) geboren seien und die nach einem neuen Zuhause sucht­en. Heute bin ich den Ort besuchen gegan­gen und habe die bei­den Gold­schätzchen gle­ich mit nach Hause genommen.]

Vermeidung von Social-Engineering- und Phishing-Attacken

Geben Sie sen­si­ble Infor­ma­tio­nen an nie­man­den weit­er, auss­er Sie sind sich ganz sich­er, dass die betr­e­f­fende Per­son diejenige ist, für die sie sich aus­gibt, und dass diese Per­son auch tat­säch­lich Zugang zu diesen Dat­en braucht.

Was ist eine Social-Engineering-Attacke?

Um eine Social-Engi­neer­ing-Attacke durchzuführen set­zt ein Angreifer men­schliche Inter­ak­tion ein (soziale Fähigkeit­en), um Infor­ma­tion über eine Organ­i­sa­tion oder ihre Com­put­er­sys­teme zu erhal­ten oder zu kom­pro­mit­tieren. Ein Angreifer erscheint vielle­icht unauf­fäl­lig und respek­ta­bel, behauptet möglicher­weise, ein neuer Mitar­beit­er zu sein, ein Mechaniker oder Forsch­er, und weist vielle­icht sog­ar Papiere oder son­stige Beweis­mit­tel vor, um diese Iden­tität zu stützen. Aber, indem er Fra­gen stellt, kann er sich vielle­icht in die Lage ver­set­zen, genü­gend Infor­ma­tio­nen zusam­men­zustück­eln, um das Net­zw­erk ein­er Organ­i­sa­tion zu infil­tri­eren. Falls ein Angreifer nicht fähig ist, genug Infor­ma­tion aus ein­er Quelle zu beschaf­fen, dann kon­tak­tiert er vielle­icht weit­ere Quellen inner­halb der­sel­ben Organ­i­sa­tion und benutzt dabei die Infor­ma­tio­nen der ersten Quelle, um seine Glaub­würdigkeit zu erhöhen.

Was ist eine Phishing-Attacke?

Phish­ing ist eine Form von Social Engi­neer­ing. Phish­ing-Attack­en benutzen Email oder böswillige Web­seit­en, um per­sön­liche Infor­ma­tio­nen zu sam­meln, häu­fig finanzieller Art. Angreifer senden vielle­icht ein Email, das anscheinend von ein­er Kred­itkarten­fir­ma mit gutem Ruf stammt, oder von einem Finanzin­sti­tut, das Kon­toin­for­ma­tio­nen abfragt, häu­fig mit dem Hin­weis, dass es ein Prob­lem gäbe. Wenn ein Benutzer mit der geforderten Infor­ma­tion antwortet, kann sie der Angreifer dazu benutzen, Zugang zu den Kon­ten zu erlangen.

Wie vermeidet man, ein Opfer zu werden?

Ver­mei­dung von Social-Engi­neer­ing- und Phish­ing-Attack­en weiterlesen

Wie sich das Schlafverhalten ändert

Ich erlebe ger­ade eine radikale Verän­derung meines Schlafver­hal­tens und bin ziem­lich über­rascht davon. Früher war ich ein Nacht­men­sch, der Abends am lieb­sten gar nicht zu Bett ging, son­dern lieber so lange aktiv war wie möglich. Sei es durch Arbeit am Com­put­er, Büch­er lesen, TV schauen, oder son­stige Aktiv­itäten. Aber früh zu Bett gehen? Das kam für mich nicht in Frage. Entsprechend gestal­tete sich auch das Auf­ste­hen am Mor­gen: Müh­sam, eine Qual, so spät wie möglich. Am lieb­sten wollte ich den Mor­gen durch­schlafen und erst am Mit­tag auf­ste­hen. Ich glaube, dieses Ver­hal­ten wird als “Eule” beze­ich­net. Im Gegen­satz zu den “Lerchen”, die früh zu Bett gehen und entsprechend auch früh auf­ste­hen. (siehe auch diesen Artikel im Spiegel)

Heutzu­tage jedoch wache ich häu­fig bere­its um 6 Uhr mor­gens auf, ohne dass der Weck­er hätte klin­geln müssen. Manch­mal sog­ar schon um 5 Uhr. Und dies selb­st dann, wenn ich erst nach Mit­ter­nacht eingeschlafen bin. Dies führt aber auch dazu, dass ich mich in der let­zten Zeit oft bere­its um 22 Uhr der­art müde füh­le, dass ich aufgebe, zu Bett gehe, oder das Buch zur Seite lege, und ein­schlafe. Seit Jahren füh­le ich mich nur sel­ten so richtig aus­geruht und aus­geschlafen, und dieses neue Frühauf­ste­her-Phänomen macht es nicht bess­er. Seit ich so früh aufwache ist diese dauernde leichte Müdigkeit noch verstärkt.

Gut, bei genauerem hin­schauen hat sich diese Verän­derung schon länger angekündigt. Seit ich seit unge­fähr fünf Jahren für eine Bank arbeite, bemühe ich mich, um etwa 8 Uhr im Büro zu sein, weil das dort offen­bar nor­mal ist und die meis­ten Kol­le­gen um dieselbe Zeit mit der Arbeit begin­nen. Lange Zeit war mein Rhyth­mus daher der, dass ich zwis­chen Mit­ter­nacht und 1 Uhr zu Bett ging und um 7 Uhr mit dem Weck­er erwachte und auf­s­tand. Seit Jan­u­ar lebe ich in ein­er neuen Woh­nung, und diese, und somit auch das Schlafz­im­mer, ist nach Osten aus­gerichtet. Das heisst: Die Mor­gen­sonne scheint mir fast direkt ins Gesicht.

Ich bin heute 45 Jahre alt. Natür­lich habe ich auch schon von der so genan­nten senilen Bet­tflucht gele­sen. Aber ist das das, was hier passiert mit mir? Geht es anderen Men­schen auch so? Das würde mich interessieren.

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