Frieden bedingt Liebe

Wer mit sich selb­st nicht im Frieden lebt, kann nicht lieben – wer liebt, kann nicht streiten.
Für die Liebe und um die Liebe muss man kämpfen. Wer Kampf mit Stre­it ver­wech­selt, find­et keine Liebe, keinen Frieden.

So lange, wie auf dieser Welt um Liebe gestrit­ten wird, kann es keinen Frieden geben.
Ohne Liebe ist der Men­sch leer. Leere Men­schen stre­it­en. Füllt die Men­schen mit Liebe, dann müsst ihr um den Frieden nicht mehr bangen!

– Fredy Kradolfer; www.friedensjournalismus.ch

Wer wagt den Selbstcheck?

Meine (bzw. Thomas Binders) Def­i­n­i­tion des ide­ol­o­gis­chen / religiösen Fundamentalisten
(1 von 5 Kri­te­rien erfüllt genügen):

  1. Wer seine “Wahrheit” als die absolute, deshalb einzig mögliche und richtige sieht.
  2. Wer Ange­hörige sein­er “Gruppe” als die à pri­ori besseren Men­schen ansieht als diejeni­gen ander­er “Grup­pen”.
  3. Wer für seine Frei­heit die (rel­e­vante) Ein­schränkung der Frei­heit ander­er in Kauf nimmt.
  4. Wer durch einen Führer / Propheten / “Gott” gegebene Geset­ze über die (men­schen) rechtlichen stellen will.
  5. Wer nicht (auch) über sich sel­ber und über seinen Führer / Propheten / “Gott” lachen kann.

Quelle: Thomas Binder auf Face­book

Der Bergstrom

Ein Märchen.

Auf einem Felsen mit­ten im Bergstrom saß ich und ließ meine Füße hin­ab­baumeln, dass sie fast die Ober­fläche der hüpfend­en, kreisel­nden Wass­er berührten. Hier und da flog mir ein neugieriges Wellchen auf die Schuh­spitze, ließ sich von dem Son­nen­strahl küssen und ent­floh dann — wie ein schüchternes Mäd­chen — wieder in die Tiefe.

Was aber das Schön­ste war, davon sah und hörte son­st nie­mand etwas — und das war die Unter­hal­tung, die die Fluten des Bergstroms mit meinen Schuh­sohlen pflogen.

Wer seid ihr?” fragten die Schuh­sohlen; denn sie waren weit­gereist und eifrig bestrebt, sich zu bilden.

Trä­nen!” rief eine kleine Welle, über­schlug sich — und fort war sie.

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Zwei Babys sprechen im Mutterleib

Die Quelle dieses Textes über zwei Zwill­inge, eines Skep­tik­ers und eines Opti­mis­ten, ist Pablo J.Luis Molinero, und er ist in seinem Buch “Mor­phogeny”.

Im Mut­ter­leib disku­tieren zwei Föten miteinan­der. Der eine ist gläu­big, der andere nicht.

Athe­is­tis­ch­er Fötus: Und du? Glaub­st du an ein Leben nach der Geburt?
Gläu­biger Fötus: Aber sich­er. Es ist offen­sichtlich, dass ein Leben nach der Geburt existiert. Und wir sind grade deswe­gen hier, damit wir hier stark wer­den kön­nen und bere­it für das, was uns danach erwartet.
AF: Das macht alles keinen Sinn. Es gibt nichts nach der Geburt. Kannst du dir denn vorstellen, wie so ein Leben ausse­hen könnte?
GF: Nun ja, ich kenne nicht alle Details. Aber da drüben wird es viel Licht geben, viel Freude. Und beispiel­sweise wer­den wir da drüben mit unserem Mund essen.
AF: Was für ein Unsinn! Wir haben unsere Nabelschnur, die uns ernährt. Und von diesem anderen Leben ist noch kein­er zurück­gekehrt. Durch die Geburt wird das Leben ganz ein­fach beendet.
GF: Nein! Ich weiss zwar nicht genau, wie dieses Leben nach der Geburt aussieht, aber wir wer­den auf jeden Fall unsere Mut­ter sehen und sie wird sich um uns kümmern.
AF: Mut­ter? Glaub­st du an Mut­ter?!? Und wo ist sie?
GF: Aber sie ist über­all! Sie umgibt uns! Dank ihr leben wir, und ohne sie sind wir nichts. Sie wacht über uns in jedem Augenblick.
AF: Das ist absurd! Hast du sie schon gese­hen? Ich auch nicht! Also existiert sie offen­sichtlich nicht. Und wenn sie doch existieren sollte, warum man­i­festiert sie sich nicht?
GF: Nun, ich bin nicht ein­ver­standen. Weil, manch­mal, wenn alles ruhig wird, dann kann man hören, wie sie singt…fühlen, wie sie unsere Welt streichelt…ich bin sich­er, dass unser wahres Leben erst nach der Geburt beginnt.
AF: Ich bin vor allem überzeugt davon, dass nach der Geburt gar nichts ist. Das ist doch alles irrational.

Neues Angebot: Kabbalistische Namensanalyse

Vor län­ger­er Zeit hat­te ich mal ein Buch gele­sen über die alte hebräis­che Kun­st der Kab­bal­is­tik, und wie man damit Begriffe und Namen analysieren kann. Wieviel Wahrheit dahin­ter­steckt kann ich nicht wirk­lich beurteilen, es geht wohl in eine ähn­liche Rich­tung wie bei den Horoskopen. Jeden­falls habe ich ein paar inter­es­sante Dinge dabei festgestellt.

Jet­zt habe ich eine Soft­ware geschrieben, die diese Berech­nun­gen durch­führt und biete sie neu an. Deshalb find­et man jet­zt auf der Ange­bote-Seite einen Hin­weis auf die neue kab­bal­is­tis­che Namen­sanalyse.

Ich wün­sche allen viel Spass bei der Analyse ihres Namens.

Mehr Mann

Män­ner, die ein biss­chen älter wer­den, flücht­en sich in der Regel irgend­wann in alle möglichen, meist lächer­lichen Rollen: Der Marathon­läufer, der Sport­wa­gen­fahrer, der Golf­spiel­er, der Play­boy, der Kon­sumkri­tik­er, der all den Spass, den er in jün­geren Jahren hat­te, solange im Hirn wiederkäut, bis er sein Nicht­mehrvorhan­den­sein als befreiend empfind­et. Dazu ver­stärkt sich bei bere­its hüft­steifen Män­nern über 40 die Ten­denz, wie Stu­di­en im Bekan­ntenkreis zeigen, nur noch in sich selb­st hineinzuhören; das Desin­ter­esse der Welt und an anderen Men­schen regel­recht zu kul­tivieren. Die ihn umgebende Aura der Ver­här­tung ver­wech­selt der alternde Mann dann mit Viril­ität. Selb­st Frau und Kinder im Leben des altern­den Mannes schaf­fen es oft­mals nicht, das eine, grosse Prob­lem zu lösen: seine Unfähigkeit, sein Leben wirk­lich zu teilen, mit Worten zu teilen.

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Für Männer die etwas riskieren

Eine besondere Form des Coachings

Dr. Urs DudleDieser Artikel erschien in leicht abgeän­dert­er Form unter dem Titel “Man­ag­er mit Charak­ter” in Alpha — der Kader­markt der Schweiz am 31. 5. 2003. Da der Autor ein Fre­und von mir ist und ich für den Män­ner­work­shop Simul­tanüber­set­zer bin, repro­duziere ich den Artikel gerne hier auf meinem Blog. Mit fre­undlich­er Genehmi­gung des Autors, Her­rn Urs Dudle.

Män­ner­work­shops und Sem­i­nare mit Män­nern ent­fal­ten nach­haltige Wirkung und das ger­ade auch im Hin­blick auf den Beruf. Durch ihren ungewöhn­lichen, direk­ten Approach stellen solche Work­shops eine spezielle und effiziente aber sehr per­sön­liche Form des Coach­ings dar. 

Neue Män­ner braucht das Land!” sang Ina Deter vor ein paar Jahren in ihrem Lied. In Zeit­en, wo das Ver­trauen in viele unser­er Wirtschaft­skapitäne erschüt­tert ist, wird dieser Gedanke gerne wieder aufgenom­men. Dieser etwas radikale Ruf mag in uns zwiespältige Gefüh­le her­vor­rufen. Tat­sache bleibt aber, daß das The­ma Mann viel ungenutztes Poten­tial in sich birgt.

In diesem Artikel wer­den die wichtig­sten Aspek­te der Män­ner­ar­beit aufge­zeichnet und ihre Beziehung zu wirtschaftlich rel­e­van­ten Werten und Fähigkeit­en dargestellt. Dieser Verbindung ste­hen lei­der oft­mals Vorurteile von bei­den Seit­en im Wege. Richtig aufge­baut kann Män­ner­ar­beit für sich alleine ste­hen oder einem tra­di­tionellen Coach­ing (von Führungskräf­ten) wesentliche Aspek­te beifü­gen, indem sie eine direk­te Verbindung zum männlichen Kern auf­baut. Anstatt sich in Zie­len, Analy­sen und Tech­nik zu ver­lieren ste­ht die Echtheit, die Authen­tiz­ität im Zen­trum. Damit wer­den brach liegende Energiequellen angezapft, per­sön­liche wie kollek­tive, wobei vor allem let­ztere in Fre­und­schaft und Gemein­schaft wurzeln. Erst aus der Echtheit entste­ht wirk­liche Klarheit, Vision und ein Verantwortungs­bewußtsein, als Chef, als Coach oder ein­fach als Vater. Für Män­ner die etwas riskieren weiterlesen

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