Das hier ist ein grossartiges Stop-Motion-Musikvideo, und es gefällt mir daran nicht nur die Musik, sondern eben auch das süsse Video. Die Sängerin heisst Kina Grannis, der Song heisst “In your arms”. Ich habe noch nie vorher von ihr gehört, aber man muss sie wahrscheinlich im Auge behalten.
Wie soll ich meinen Computer vor Bedrohungen schützen?
Vor ein paar Tagen hat mich ein Freund gefragt: “Nach einem Virenbefall habe ich meinen Computer komplett neu installiert und eingerichtet. Mein altes Antivirenprogramm funktioniert auf dem neuen Windows 7 nicht mehr. Ich nehme an, ich muss mir ein neues kaufen. Was empfiehlst Du?? Qualität ist hier wichtig!”
Und meine Antwort darauf lautet:
Da hast du natürlich recht. Genau an diesem Punkt ist Qualität am wichtigsten. Und die Auswahl gross und schwierig. Es gibt viele Firmen, die in diesem Bereich Geld verdienen wollen. Erstaunlicherweise kommen Tests von Fachzeitschriften immer wieder zur Erkenntnis, dass erstens alle nur mit Wasser kochen, und dass zweitens überraschend viele Produkte lausig sind und eigentlich ihr Geld nicht wert.
Insbesondere sollte man diese so genannten “Internet Security Suites” vermeiden, die Antivirus, Spam-Schutz, Phishing-Filter, Spyware-Schutz, Personal Firewall und alles mögliche in einem einzigen Produkt vereinen. Die machen dann zwar wirklich all diese Dinge, aber nichts davon wirklich gut. Besser ist es daher, die besten Produkte für die Bedrohungen, die einem wirklich Sorgen machen, auszuwählen und zu benutzen. Weiterlesen →
Wählt die Piratenpartei in den Nationalrat!
Hier der Wahlspot für die Nationalratswahlen 2011:
Und bitte schau dir doch auch die Kandidaten und die wichtigsten Punkte des Parteiprogramms an.
Ökologie der älteren Generation
Eine alte Frau nahm sich einen Plastiksack für ihre Einkäufe, und die Kassierin warf ihr vor, nicht ökologisch zu handeln. Die Kassierin sagte zu der Frau, dass die Generation der alten Dame den Umweltschutz überhaupt nicht verstünde; dass es ausschliesslich die Jungen seien, die für die alte Generation bezahlen müssten, welche die ganzen natürlichen Ressourcen verschwendet habe! Die alte Frau entschuldigte sich und erklärte: «Es tut mir leid, wir hatten damals, zu meiner Zeit, keine ökologische Bewegung.» Als sie den Laden verliess, mit unbehaglicher Mine, setzte die Kassierin, eisig, hinzu: “Es sind Leute wie Sie, die auf unsere Kosten die ganzen Ressourcen ruiniert haben. Ist doch wahr, ihr habt damals überhaupt keine Rücksicht genommen auf die Umwelt!”
Die alte Dame wandte ein, dass man damals die Milchflaschen und auch die Colaflaschen in den Laden zurückbrachte. Der Laden hat sie in die Fabrik zurückgeschickt, wo sie gewaschen, sterilisiert, und erneut abgefüllt wurden; man benutzte dieselbe Flasche mehrere Male. Und sie fügte hinzu: Damals, zu meiner Zeit, hat man die Flaschen ganz reell rezykliert, aber man kannte keinen Umweltschutz.
Wir disken Compspeak, Lektion 1 — 3
Es ist unentschuldbar, dass im Computerzeitalter Wörter wie “löschen” benutzt werden, so als sei eine binäre Datei ein Lagerfeuer im Paläolithikum, in welches drei Neandertaler, um Wasser zu sparen, hineinschiffen! In der ersten Lektion des Kurses “Compspeak disken” wollen wir gleich einmal lernen: Eine Datei wird nicht gelöscht, sie wird deletiert (sprich: diliitiert). Auch von “speichern” wollen wir nicht mehr sprechen, denn der moderne User ist kein fränkischer Leibeigener, der zur Erntezeit ein Säcklein Getreide in den windschiefen Vorratsturm seines Herrn trägt. Es muss heissen: “Ich habe gesavt” (sprich: geseiift). Wir verwenden gesavt auch anstelle des veralteten Wortes “verstehen” bzw. “Verstand”. Bitte sprechen Sie nun übungshalber folgende Sätze nach: “Ich habe Kant nicht gesavt.” “Die SVP setzt auf den gesunden Menschensave.” “George W. Bush drückt sich manchmal unsavebar aus.” (Achtung! “Saven” wird von Anfängern oft mit “disken” verwechselt. Merke: Disken = etwas Gesavtes dauerhaft saven, also lernen. Beispiel: “Nicht für die Schule, für das Leben disken wir.”)
Warum kommt meine Webseite auf Thai? — wie Webseiten mit Sprachen umgehen
Mein Bruder hat mich schon vor längerer Zeit gefragt, warum denn eigentlich “unsere Seite” auf Thailändisch angezeigt werde, wenn er es in den Ferien in Thailand aufrufe. Ich verstand erst gar nicht, was er meinte, weil doch heiniger-net.ch gar nicht auf Thailändisch angezeigt wird, sondern höchstens auf Deutsch, Englisch und Französisch. Aber kürzlich hat er mir dieses Bildschirmfoto (Screen-Shot) zukommen lassen, worauf ich endlich sah, was er meinte. Jetzt konnte ich ihm endlich eine sinnvolle Antwort geben. Nämlich diese hier:
Lieber Peter
Wenn du von “meiner Homepage” redest, dann denke ich natürlich an http://www.heiniger-net.ch — also meine öffentliche Homepage bzw. mein Blog, das Ding mit dem grünen Balken oben drüber. Und gerade dieses Teil kommt nicht auf Thai sondern nur auf einer der von mir vorgesehenen Sprachen — die da sind: Deutsch, Französisch, Englisch. Wobei jeweils alle “Seiten” in allen drei Sprachen zur Verfügung stehen, weil ich die persönlich selber übersetzt habe — aber nur die wenigsten “Artikel” (das sind die Texte auf der “Home”-Seite), weil ich bei denen meistens zu faul bin, auch noch die Übersetzung zu machen. Dann steht dann da jeweils, dass der betreffende Artikel leider nur auf Deutsch zur Verfügung steht.
Was du da aber auf Thai siehst, ist unser Intranet http://intranet.heiniger-net.ch und Webmail http://mail.heiniger-net.ch — Dabei handelt es sich um Dienste von Google, und Google ist natürlich eine internationale Firma, die ihre Produkte in alle Sprachen der Welt übersetzt hat. Deshalb werden alle Texte, die direkt oder indirekt von einem Google-Server stammen, korrekt in der jeweiligen Landessprache angezeigt. Und natürlich betrifft das in unserem Fall nicht nur Webmail- und Intranet, sondern auch die weiteren Teile von letzterem wie Kalender, Kontakteliste, Dokumente usw. — Alle diese Dinge habe ich ja nicht selber erfunden, sondern nutze da nur Google-Dienste.
Ein vergeblicher Versuch, billiger zu telefonieren
Meine Frau Herta betreibt in Wettingen eine Praxis für klassische Homöopathie. Dort hat Sie einen Swisscom-Telefonanschluss, und dort steht auch ein Computer zum Schreiben von Rechnungen. Mit diesem Computer möchte sie auch gerne gelegentlich ins Internet, etwa zum Mailen. Da wir beide bereits Zuhause einen Cablecom-Anschluss haben und damit sehr zufrieden sind, habe ich ihr einen solchen auch für die Praxis empfohlen. Leider hat das zu etlichen Kalamitäten geführt.
Wie lösche ich ein Bild aus Google? — vom Umgang mit dem Urheberrecht
Frage eines Kunden von mir:
Guten Tag Herr Heiniger
Ich möchte ein Bild aus meiner Webseite löschen. Dieses Bild ist gelöscht auf der Homepage und in der Mediathek meines CMS. Es taucht aber immer noch auf, wenn ich in der Google Bildersuche danach suche. Können Sie mir helfen, wie ich dieses Bild für immer und ewig los werde?
Herzlichen Dank im Voraus und sonnige Grüsse
Meine Antwort darauf:
Wie ich auf Nachfrage von Ihrem Chef hörte, bekamen Sie Post von einem Anwalt, der als Vertreter des Urhebers des betreffenden Bildes Unterlassung und Schadenersatz fordert. Sie hatten das besagte Bild von einer anderen Webseite heruntergeladen und auf der Webseite Ihres Arbeitgebers verwendet.
Ich weiss nicht, ob Ihnen das bekannt ist: Das Urheberrecht gibt dem Urheber künstlerischer Werke weitgehende Freiheit in die Hand, über die Verwendung seiner Werke frei zu verfügen. Er darf für jeden Einsatz Lizenzgebühren verlangen. Weiterlesen →
Auftragsangebot Überarbeitung einer Access-Datenbank-Lösung — meine Stellungnahme
Kürzlich hat mich ein Kumpel angefragt: Er hätte da in seinem Job eine Access-Entwicklung Datenbank, welche immer noch nicht gelöst sei, und jemand wie ich könnte das sicher kompetent lösen, und was ich von der Idee halten würde. Hier meine Antwort darauf:
Nun, eine solche Access-Entwicklung müsste man natürlich seriös als Entwicklungsprojekt aufziehen mit einer Analysephase, in der die Bedürfnisse/Wünsche/Anforderungen aufgezeichnet und schriftlich festgehalten werden, und zwar so präzise wie möglich, dann eine Offertphase, in der der Aufwand für die Umsetzung geschätzt und ein Preis dafür festgelegt wird. Danach kann das Ding in der Umsetzungsphase gebaut werden. Darauf folgt eine Testphase und am Ende eine Inbetriebsetzungsphase. Und ob Access überhaupt das am Besten geeignete Werkzeug ist für den vorgesehenen Einsatz müsste ebenfalls in der Analyse- und Offertphase genauer untersucht werden. Möglicherweise gibt es andere Ansätze, die noch besser taugen. Weiterlesen →

