Die positiven Auswirkungen der menschlichen CO2-Emissionen auf das Überleben des Lebens auf der Erde

Diese Studie unter­sucht die pos­i­tiv­en Umweltauswirkun­gen von Kohlen­diox­id (CO2)-Emis­sio­nen, ein The­ma, das in der wis­senschaftlichen Lit­er­atur gut ver­ankert ist, in der aktuellen Diskus­sion über die Klimapoli­tik aber viel zu oft ignori­ert wird.

Alles Leben basiert auf Kohlen­stoff, und die Haup­tquelle dieses Kohlen­stoffs ist das CO2 in der glob­alen Atmo­sphäre. Noch vor 18.000 Jahren, auf dem Höhep­unkt der jüng­sten großen Vereisung, sank das CO2 mit 180 ppm auf den niedrig­sten Stand der Geschichte, niedrig genug, um das Pflanzenwach­s­tum zu brem­sen. Das sind nur 30 ppm über einem Niveau, das zum Tod von Pflanzen durch CO2-Hunger führen würde. Es wird berech­net, dass, wenn der Rück­gang des CO2-Gehalts in der gle­ichen Geschwindigkeit wie in den let­zten 140 Mil­lio­nen Jahren anhal­ten würde, das Leben auf der Erde bere­its in zwei Mil­lio­nen Jahren zu ster­ben begin­nen und langsam fast voll­ständig unterge­hen würde, da weit­er­hin Kohlen­stoff an die Sed­i­mente der Tief­see ver­loren geht.

Die Ver­bren­nung fos­siler Brennstoffe zur Energiegewin­nung für die men­schliche Zivil­i­sa­tion hat den Abwärt­strend beim CO2 umge­dreht und ver­spricht, es wieder auf ein Niveau zu brin­gen, das einen erhe­blichen Anstieg der Wach­s­tum­srate und der Bio­masse von Pflanzen, ein­schließlich Nahrungspflanzen und Bäu­men, fördern dürfte. Die men­schlichen CO2-Emis­sio­nen haben den glob­alen Kohlen­stof­fkreis­lauf wieder ins Gle­ichgewicht gebracht und damit die langfristige Fort­set­zung des Lebens auf der Erde sichergestellt.

Dieser äußerst pos­i­tive Aspekt der men­schlichen CO2-Emis­sio­nen muss gegen die unbe­wiesene Hypothese abge­wogen wer­den, dass die men­schlichen CO2-Emis­sio­nen in den kom­menden Jahren zu ein­er katas­trophalen Erwär­mung des Kli­mas führen werden.

Die ein­seit­ige poli­tis­che Behand­lung von CO2 als Schad­stoff, der radikal reduziert wer­den sollte, muss im Hin­blick auf die unbe­stre­it­baren wis­senschaftlichen Beweise, dass er für das Leben auf der Erde uner­lässlich ist, kor­rigiert werden.

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Marokko: Das Forum Freies Denken verurteilt die königliche Begnadigung des spanischen Pädophilen.

Im Kon­text der öffentlichen Ankündi­gung der königlichen Beg­nadi­gung des spanis­chen Krim­inellen, der für die Verge­wal­ti­gung von 11 marokkanis­chen Kindern verurteilt wurde, und nach Prü­fung der Angele­gen­heit aus glob­aler Per­spek­tive durch das Forum Freies Denken, hat let­zteres dem marokkanis­chen Volk und allen Men­schen fol­gende Erk­lärung abzugeben:

Es unter­stützt alle Fam­i­lien der Opfer und aller Marokkan­er, und vere­inigt sich mit allen freien Stim­men, die dieses Beg­nadi­gung verurteilt haben, und betra­chtet diese als Belei­di­gung für die Würde der marokkanis­chen Bürger.

Das Forum Freies Denken ruft ausser­dem alle dazu auf, ihre moralis­che und poli­tis­che Ver­ant­wor­tung wahrzunehmen, und verurteilt die Erk­lärun­gen der “islamistis­chen” Regierung, die eine falsche Entschei­dung zu recht­fer­ti­gen sucht, indem sie mit schwachen Ausre­den die Belei­di­gung der Gefüh­le der Marokkan­er noch ver­tieft, etwa “nationale Inter­essen” und “diplo­ma­tis­che Notwendigkeiten”.

Das Forum verurteilt entsch­ieden die rig­orose Unter­drück­ung der Demon­stran­ten, die ihre Ablehnung der erwäh­n­ten Beg­nadi­gung auf die Strasse tru­gen, welche gegen alle nationalen und inter­na­tionalen Verträge und Geset­ze ver­stösst, die die Mei­n­ungsäusserungs­frei­heit und die freie Mei­n­ungs­bil­dung garantieren.

N.B. Es ist beacht­enswert, dass das Forum Freies Denken eine zivile Organ­i­sa­tion ist, die von marokkanis­chen Akademik­ern, Intellek­tuellen, Kün­stlern, Schrift­stellern, Pro­fes­soren, Jour­nal­is­ten, Men­schen­recht­sak­tivis­ten und Anwäl­ten gegrün­det wurde, um Bevor­mundung und Autori­taris­mus in jed­er Form entgegenzutreten.

Quelle: Kacem El Ghazzali

Frieden bedingt Liebe

Wer mit sich selb­st nicht im Frieden lebt, kann nicht lieben – wer liebt, kann nicht streiten.
Für die Liebe und um die Liebe muss man kämpfen. Wer Kampf mit Stre­it ver­wech­selt, find­et keine Liebe, keinen Frieden.

So lange, wie auf dieser Welt um Liebe gestrit­ten wird, kann es keinen Frieden geben.
Ohne Liebe ist der Men­sch leer. Leere Men­schen stre­it­en. Füllt die Men­schen mit Liebe, dann müsst ihr um den Frieden nicht mehr bangen!

– Fredy Kradolfer; www.friedensjournalismus.ch

Wer wagt den Selbstcheck?

Meine (bzw. Thomas Binders) Def­i­n­i­tion des ide­ol­o­gis­chen / religiösen Fundamentalisten
(1 von 5 Kri­te­rien erfüllt genügen):

  1. Wer seine “Wahrheit” als die absolute, deshalb einzig mögliche und richtige sieht.
  2. Wer Ange­hörige sein­er “Gruppe” als die à pri­ori besseren Men­schen ansieht als diejeni­gen ander­er “Grup­pen”.
  3. Wer für seine Frei­heit die (rel­e­vante) Ein­schränkung der Frei­heit ander­er in Kauf nimmt.
  4. Wer durch einen Führer / Propheten / “Gott” gegebene Geset­ze über die (men­schen) rechtlichen stellen will.
  5. Wer nicht (auch) über sich sel­ber und über seinen Führer / Propheten / “Gott” lachen kann.

Quelle: Thomas Binder auf Face­book

Kindische Linke und Islamophobie

Der rechte Flügel will die Prä­valenz der dun­klen Seite der Reli­gion (eine bedauer­liche Tat­sache) nutzen, um seine Ziele zu erre­ichen: Die Vertrei­bung aller Immi­granten und die “Reini­gung” des Landes.

Der linke Flügel, ange­blich Beschützer der Men­schen­rechte und der uni­versellen Werte, nehmen den gegen­teili­gen Stand­punkt ein und ignori­eren den Ele­fan­ten im Raum, und wieder­holen lieber immer und immer wieder dieselbe Leier über den “Islam, die friedliche Reli­gion”, und dass diejeni­gen, die gegen Islamis­ten sind, nur islam­o­phob, frem­den­feindlich und so weit­er seien, sie ignori­eren das eigentliche Prob­lem und ver­graben lieber den Kopf im Sand in ihrer Vogel-Strauss-Poli­tik, als der Sache ins Gesicht zu sehen.
Ihre Posi­tion stammt wahrschein­lich aus der naiv­en Vorstel­lung, dass, wenn der rechte Flügel etwas sagt, dann das Gegen­teil davon wahr sein muss.

Und der rechte Flügel, lei­der, entsprechend ihrer Grund­sätze und Ziele, wäre der erste, der erwartungs­gemäss eine Bedro­hung für die Integrität ihrer “geliebten Nation” bemerken müsste, und so wür­den wir erwarten, dass der rechte Flügel seine Posi­tion als erstes ein­nimmt, und dass die Linke ein­fach darauf reagiert. Was sie sich nicht bewusst sind, ist, dass sie in einem gewis­sen Sinne durch die Rechte manip­uliert wer­den und in die Falle tap­pen (ob das nun von Anfang an so gemeint ist oder nicht), weil, je mehr die von Islamis­ten verur­sacht­en Prob­leme wach­sen, desto mehr Men­schen wer­den immer weniger immun gegen den Diskurs des recht­en Flügels.

Also sollte sich die Linke für einen Moment hin­set­zen und eigene, unab­hängige Ansicht­en definieren auf­grund von einem ratio­nalen Ver­ständ­nis der Sit­u­a­tion, und nicht nur emo­tion­al und kindisch als Reak­tion auf den Diskurs des recht­en Flügels. Als ich zum ersten Mal in die Schweiz kam, habe ich ver­sucht, mit dem linken Flügel zu arbeit­en, aber in ihren Augen war ich ein junger Islam­o­phobe, als ob mich zu vertei­di­gen gegen diejeni­gen, die uns tot sehen wollen, Islam­o­pho­bie ist?


Dies ist eine Über­set­zung des Artikels “Child­ish Left and Islam­o­pho­bia” von Kacem El Ghaz­za­li auf atheistica.com.

Ka­cem El Ghaz­zali: Liebe Schweiz, hier sind meine Ansichten über die Burka

Person mit Burka und PistoleVor ein paar Wochen war ich ein­ge­laden zu ein­er Ver­samm­lung der Frei­denkervere­ini­gung der Schweiz, und wurde von Daniel Strick­er begleit­et, einem Blog­ger und Youtu­ber, der auch noch Präsi­dent der Frei­denkervere­ini­gung in St. Gallen ist.

Während unser­er Zugreise disku­tierten wir ein Doku­ment, das von sein­er Vere­ini­gung vor­bere­it­et wurde, betr­e­f­fend ein­er Ini­tia­tive der SVP, die ein geset­zlich­es Ver­bot der Bur­ka in der Schweiz fordert. Mein Fre­und Daniel hat­te Bedenken, beson­ders weil das The­ma eng ver­bun­den ist mit Fra­gen der Men­schen­rechte, wie per­sön­liche Frei­heit, und dem Recht der Frauen, sich anziehen zu dür­fen, wie sie möcht­en, war aber auch völ­lig ein­ver­standen mit dem Stand­punkt der lokalen Frei­denker: “Ich bin gegen die Bur­ka, aber auch gegen das Ver­bot der Bur­ka, weil das in der Schweiz schlicht noch kein Prob­lem ist. Und die Parteien des recht­en Flügels (deren Mit­glieder auch Chris­ten sind) wollen ein The­ma daraus machen, um Stim­men zu gewin­nen. Und das kann ich nicht unterstützen.”

Als Men­sch mit islamis­chem Hin­ter­grund, der die implizite Bedeu­tung der Bur­ka ver­ste­ht, antwortete ich ihm:
Ka­cem El Ghaz­zali: Liebe Schweiz, hier sind meine Ansicht­en über die Bur­ka weiterlesen

Unterstützen wir Khacem El Ghazaali

Ich lerne grade Khacem El Ghaz­a­ali ken­nen, ein junger Mann aus Marokko, der dort flücht­en musste, in der Schweiz vor­läu­fig aufgenom­men wurde und heute irgend­wo in der Deutschschweiz lebt. Ger­ade habe ich ihn auf seinem Face­book-Pro­fil wahrgenom­men, und dann diese deutsche Über­set­zung seines Bericht­es über seinen Aufen­thalt im schweiz­erischen Asyl­we­sen gele­sen. Das Orig­i­nal ist in Englisch und trägt den Titel “Switzer­land WAKE UP!

Ein weit­er­er sehr lesenswert­er Artikel referiert seinen Stand­punkt zur Bur­ka, lei­der ist er nur auf Englisch ver­füg­bar: “Switzer­land: here are my views on Burqa”. Ich über­set­ze diesen Artikel grade auf Deutsch und werde ihn in ein paar Tagen hier publizieren.

Der Mann braucht alle unsere Unter­stützung. Reden wir über ihn! Disku­tieren wir über seine Thesen!

Weit­ere Artikel über ihn:

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